Tabellen im Web – Teil 3 – Datenerfassung
Artikelserie - Tabellen im Web
Dieser Artikel ist Teil einer Artikelserie rund um die Verwendungen von Tabellen im Webdesign. Insgesamt beinhaltet die Serie folgende Artikel:
3 Datenerfassung
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Ist die Grundstruktur einer Tabelle angelegt (s.o.), können die Daten eingepflegt werden. Dabei wird es immer wieder die Anforderung geben, eine im Print bestehende Tabelle für die Darstellung im Internet aufzubereiten. Im besten Fall sind somit schon alle Daten digitalisiert und können u.U. übernommen werden — im anderen Fall bleibt nur das manuelle Abtippen der Daten.
Im Folgenden soll eine Exportmöglichkeit exemplarisch aufgezeigt werden.
3.1 Besonderheiten beim Export aus InDesign
Im Layoutprogramm InDesign von Adobe ist es seit einigen Versionen möglich, Tabellen komfortabel mit Hilfe von Absatz-, Tabellen- und Zeichenformaten ins Layout zu setzen. Ist diese Arbeit bereits im Vorfeld für eine Print-Publikation erfolgt, so lassen sich die vorhandenen Daten – zumindest eingeschränkt – auch für das Web nutzen.
Ab der Creative Suite 3 lassen sich InDesign-Dokumente als XHTML-Daten exportieren. Als Ergebnis erhält man ein valides Dokument (XHTML 1.0 Strict), welches den obligatorischen HTML-Rahmen sowie die Dokumentendaten enthält. Beim Export lassen sich zudem unterschiedliche Einstellungen treffen, wie mit Grafiken oder den Formatangaben verfahren werden soll.
Über den Menüpunkt Datei > Medienübergreifender Export > XHTML/Dreamweaver lässt sich der Export starten.
Für den Export lassen sich ausgewählte Textteile oder aber das gesamte Dokument exportieren. Sollten Listen oder Aufzählungen im Dokument enthalten sein, so lassen sich hier detaillierte Einstellungen treffen. Häufig sollte aber die Standardeinstellung dem gewünschten Ergebnis entsprechen.
Grafiken
Es können überdies weitere Einstellungen zum Export von Bildern eingestellt werden. Die Grafiken werden je nach Wunsch optimiert und in einem Unterordner abgelegt.
Formatierungen
Zusätzlich lässt sich definieren, wie mit Formaten verfahren werden soll. Hier empfiehlt es sich, es bei der Vorauswahl zu belassen – mit dieser Einstellung werden alle Formate als leere CSS-Klassen exportiert und können so später einfach definiert werden.
Das
exportierte Ergebnis genügt wohl selten den gestalterischen Ansprüchen,
aber als Grundlage für die weitere Arbeit eignet sich das Dokument
hervorragend. Zu optimieren wären hier lediglich die zuvor angeführten
Möglichkeiten, die Spalten über das <colgroup>-Tag sowie eine Überschrift via <caption> zu definieren.


