Semantisches Web

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Das semantische Web bedeutet Webseiten maschinenlesbar auszuzeichnen, so dass die Bedeutung der Inhalte formal festgelegt ist. Dazu dienen Formate wie RDF und OWL.

Aber auch bei 'normalen' HTML kann man den Code möglichst genau auszeichnen um Informationen besser maschinengestützt lokalisieren, auswerten und formatieren zu können.

Die Informationen sollen für Menschen lesbar sein, aber auch von Computern interpretiert und weiterverarbeitet werden können.

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Semantische Auszeichnung

Überschriften

Durch das Markieren als Überschrift können elektronisch wichtige Information ausgefiltert werden. So können Suchmaschinen die Relevanz der Inhalte in Überschriften verstärkt bewerten. Browser und Contentmanagementsysteme können Inhaltsverzeichnisse erstellen und Screenreader können die Überschriften anders betonen. Suchmaschinen werten den Inhalt von Überschriften höher als von Fließtext.

Semantisch korrekt ist die absteigende Verwendung der (X)HTML-Tags H1 bis H6, wobei H1 die Hauptüberschrift darstellt.

Listen

Listen können von Browsern für Mobiltelefone (Opera Mini) wegen besserer Übersicht eingeklappt werden und dann durch Tastendruck ausgeklappt werden.

Listen werden semantisch korrekt durch OL für nummerierte Listen, UL für unnummerierte Listen und LI für die Listenpunkte beschrieben. DL, DT und DD kommen für Definitionen zum Einsatz.

Mikroformate

Mikroformate erlauben auf der Basis von bestehenden HTML-Standard die Auszeichnung von Personen und Organisationen, Kalendern und Veranstaltungen, Meinungen, Bewertungen, Lizenzen, Kategorien und vieles mehr.

Absätze

Absätze (P) sind besondere Blockelemente die keine weiteren Blockelemente beinhalten dürfen (Validität).

Smartphones können Absätze automatisch erkennen und bei Aktivierung auf optimale Passgröße heranzoomen.

Absätze werden semantisch korrekt mit dem P-Tag umfasst und sollte keinesfalls mithilfe des BR-Tags erzwungen werden.

Adressen

Vor Allem Anschriften und Kontaktdaten können über den ADRESS-Tag sinnvoll ausgezeichnet werden. Sinnvoll ist das besonders für die Barrierefreiheit, da zu erwarten ist, dass Screenreader entsprechend ausgezeichnete Blöcke gesondert interpretiert. Auch Google dürfte der Einsatz dieses Tags gefallen.

Zitate

Mehrzeilige Zitate sind für Parser nur als solche erkennbar wenn sie mit dem BLOCKQUOTE-Tag ausgezeichnet sind. Sinnvoll ist in diesem Zusammenhang auch, das Zitat selbst innerhalb von BLOCKQUOTE noch mit dem P-Tag zu versehen.

Ist der Zitattext kurz genug um im Textfluss zu bleiben wird das Inlineelement Q semantisch korrekt angewandt. Meist generiert der Browser automatisch dazu An- und Abführungszeichen.

Vorsicht ist mit Cite geboten: Hier wird das Attribut vom Element unterschieden. Mit Cite kann dem Zitat eine weitere Information gegeben werden, wie z.B. die Quellenangabe. Das cite-Attribut gehört in das BLOCKQUOTE- oder das Q-Tag. Sinnvoller ist jedoch das CITE-Element, da der Internet Explorer das cite-Attribut nicht auslesen kann. Es wird überlicherweise auch innerhalb des BLOCKQUOTE-Elements und unterhalb des Zitats eingefügt.

Links sind die ausschlaggebende Kraft des World Wide Webs und haben die Aufgabe, auf einen anderen Ort zu verweisen. Dieser Ort kann ein anderer Teil des Dokuments sein, ein neues Dokument, eine externe Adresse, eine E-Mail-Adresse u.v.m.

Semantisch korrekt ist neben dem A-Tag die Unterstreichung. Untersteichungen sind im Web nur für Links zu verwenden. Daneben ist die auch die Verwendung des veralteten target-Attributs in den aktuellen Webstandards invalide.

Um Suchmaschinenfreundlichkeit zu gewährleisten sind Linktexte aussagekräftig zu halten.

Hervorhebungen

Text hervorzuheben ist auf zwei Arten möglich: fett und kursiv. Um bestimmte Textpassagen oder Wörter so zu betonen stehen die Tags B und STRONG für fett und I und EM für kursiv zu Verfügung. Visuell stellen je beide das Gleich dar.

Semantisch sinnvoll sind jedoch nur STRONG und EM, denn nur diese Elemente können von Suchmaschinen als besonders wichtige Wörter erkannt und von Screenreadern als betont werden.

Tabellen

Tabellen sind nur für die tabellarische Auflistung von Relationsdaten gedacht und sollten auch nur so eingesetzt werden. Weder die Erstellung von Layouts mithilfe von Tabellen, noch das gänzliche Weglassen von eben diesen ist im Sinne des Semantischen Webs.

Überblick über semantisch sinnvolle Tabellen-Tags:

Absteigend geordnet.

Element
Bedeutung
TABLE
Tabelle
CAPTION
Tabellenbeschreibung
THEAD
Tabellenkopf
TBODY
Tabellenkorpus
TFOOT
Tabellenfuss
TR
Tabellenzeile
TH
Spaltenüberschrift (Verwendung wie TD)
TD
Tabellenspalte

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Kommentare: Semantisches Web

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Semantishe Programmierung statt semantische Daten
Beantworten

Nicht so universell wie OWL, aber viel einfacher fuer PHP-Anwndungen:

idobi.ru

If a Methode ist zu kompliziert, hat sie keine Zukunft.

mem-memov am 24.01.2011 um 07:06