Die 7 ittenschen Farbkontraste

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Die 7 Farbkontraste:

Farbkontraste sind erkennbar, wenn sich im Vergleich mindestens zweier nebeneinanderliegender Farben erkennbare Unterschiede ergeben.
Diese Unterschiede setzen sich immer aus dem Farbton, der Helligkeit und der Farbsättigung zusammen.

Johannes Itten hat subjektive die Farbkontraste auf einen Nenner gebracht.

Der Hell-Dunkel-Kontrast (Helligkeitskontrast)

Mit dem Hell-Dunkel-Kontrast ist die Helligkeit einer Farbe (Tonwert) gemeint.
Wandelt man Farben in Graustufen um lässt sich der Hell-Dunkel-Kontrast gut erkennen:

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guter Hell-Dunkel-Kontrast
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schlechter Hell-Dunkel-Kontrast

Für die Lesbarkeit von Texten ist der gezielte und korrekte Einsatz des Hell-Dunkel-Kontrastes sehr wichtig.
Verwendet man bei Schrift- und Hintergrundfarbe einen ähnlichen Helligkeitswert, so wird die Lesbarkeit des Textes beeinträchtigt.

Der Kalt-Warm-Kontrast (Nah-Fern-Kontrast)

Der Kalt-Warm-Kontrast wird subjektiv und emotional wahrgenommen.
In der Regel wird Blaugrün als die kälteste und Rotorange als die wärmste Farbe empfunden.

Bild zu Die 7 ittenschen Farbkontraste
kalte Farben
Bild zu Die 7 ittenschen Farbkontraste
warme Farben

Es wird angenommen, dass das menschliche Farbempfinden seinen Ursprung in in ganz elementaren Erlebnisbereichen hat.
wie zum Beispiel:
Wasser oder Eis ist kalt --> Blau ist eine kalte Farbe
Feuer ist heiß, Die Sonne ist Gelb --> warme Farben

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Warm Kalt Kontrast

Der Komplementärkontrast

Komplementärfarben liegen sich auf dem Farbkreis gegenüber.

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Komplementär-Kontraste

Der Simultankontrast / Sukzessivkontrast

Der Simultankontrast (simultan = gleichzeitig oder wechselseitig) beschreibt die Wechselwirkung von nebeneinander liegenden Farbflächen.

Legt man auf ein rotes Quadrat ein kleines neutral graues Quadrat, stellt man fest, dass das
graue Quadrat sich ins rötliche, also in eine warme Farbgebung, verschiebt.

Bild zu Die 7 ittenschen Farbkontraste
Simultankontrast

Der Qualitätskontrast (Intensitätskontrast)

Unter Farbqualität versteht man den Reinheits- oder Sättigungsgrad von Farben.
Werden reine, gesättigte gegenüber getrübten Farben gestellt, sieht man einen Qualitätskontrast.
Die Trübung der reinen Farben, also die Verminderung ihrer Intensität wird erreicht durch das Mischen mit:
Schwarz, Weiß, Grau, oder der entsprechenden Komplementärfarbe

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Qualitätskontrast

Der Quantitätskontrast (Mengenkontrast)

Der Quantitätskontrast beschreibt die Menge, also die zahlenmäßige Flächengröße, der verwendeten Farben.

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Quantitästkontrast

Der Farbe-an-sich-Kontrast (Buntkontrast und Unbuntkontrast)

Der Farbton steht im Vordergrund.
Zusammenstellung von reinen, bunten Farben.

(Schwarz und Weiß können die Wirkung verstärken)

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Farbe an sich Kontrast

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Kommentare: Die 7 ittenschen Farbkontraste

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hell dunkel
Beantworten

das mit dem hell-dunkel kontrast ist blödsinn, der ist subjektiv und ergibt sich nicht aus umwandlungen in graustufen. gerade der kontrast, den du als schlecht gekennzeichnet hast war der bessere.

crz

creezebert am 31.07.2008 um 13:08
Re: hell dunkel
Beantworten

Wie kommst du zu deinen Aussagen?

Fabian Ziegler am 31.07.2008 um 13:49
Re: hell dunkel
Beantworten

ganz einfach: den hell dunkel kontrast gab es schon vor photoshop.

graustufen sagen nichts über die helligkeit einer farbe aus. gelb sieht z.B immer heller aus als jede andere farbe mit dem gleichen schwarz, weiß oder grauanteil.

der artikel ist gut, aber der hell dunkel kontrast ist schlichtweg quatsch.

(zumindest mit den Beispielen die aufgeführt werden)

crz

creezebert am 31.07.2008 um 13:54
Re: hell dunkel
Beantworten

Spricht man dann nicht von Leuchtkraft einer Farbe?

Meine Aussage war nicht das sich der Hell-Dunkel-Kontrast durch die Umwandlung in Graustufen ergibt, sondern lediglich dass er durch die Umwandlung gut sichtbar wird.

Fabian Ziegler am 31.07.2008 um 14:03
Re: hell dunkel
Beantworten

na wie dieses beispiel zeigt aber eben nicht. in den hell dunkel kontrast spielen mehr einflüsse als der verunreinigungsgrad einer farbe.

der bessere hell dunkel kontrast wäre dann nämlich der zweite, als schlecht gekennzeichnete kontrast, zumal beim ersten der kontrast wirklich schwach ist.

crz

creezebert am 31.07.2008 um 14:12
Re: hell dunkel
Beantworten

Hmm. Tauschst du das Beispiel aus?

Fabian Ziegler am 31.07.2008 um 14:14
Re: hell dunkel
Beantworten

ich glaube es reicht nicht das beispiel auszutauschen, man muss vielmehr auch auf einige feinheiten im hell dunkel kontrast eingehen. es ist schon richtig den grauwert der farben zu berücksichtigen, allerdings hat das nichts mit den ittenschen farbkontrasten an sich zu tun. soweit ich weiß hat der den hell dunkel kontrast mit schwarz und weiß dargestellt.

crz

creezebert am 31.07.2008 um 14:20
Öffentlich?
Beantworten

Willst du den komplett noch selbst fertig schreiben oder willst den aufmachen?

Fabian Ziegler am 04.12.2007 um 23:38
Re: Öffentlich?
Beantworten

ich erstell noch die letzten bilder und dann mach ich den artikel öffentlich

Willst du den komplett noch selbst fertig schreiben oder willst den aufmachen?

Moritz Kern am 05.12.2007 um 00:20
Re: Öffentlich?
Beantworten

Shippy, schöner Grundlagenartikel :)
Erinnert mich an meine ersten Jahren des Studiums ...

ich erstell noch die letzten bilder und dann mach ich den artikel öffentlich

Willst du den komplett noch selbst fertig schreiben oder willst den aufmachen?

Fabian Ziegler am 07.12.2007 um 09:44