Logodesign: Gestaltungsgrundlagen

3 | 1 Kommentar | 28494 Aufrufe
Sie können diese Wikiseite nach der Anmeldung auf Webmasterpro bearbeiten. Helfen Sie mit und verbessern Sie "Logodesign: Gestaltungsgrundlagen" mit Ihrem Wissen!

Anzeige Hier werben

Grundlage

Alles in einem Logo ruft bei uns Assoziationen hervor. Dies beginnt bei den offensichtlichen Dingen wie Farbe, bis hin zu den verstecken Dingen wie Format oder Komplexität des Logos.Bei der Erstellung eines Logos sollte man sich daher stets damit beschäftigen, was der Betrachter bei jeder Einzelheit assoziieren könnte.

Bei der Logogestaltung ist auf die uns bekannten Designregeln zu achten, die auch in anderen Bereichen der klassischen Gestaltung angewendet werden.

Dazu gehören unter anderem:

  • Kontraste
  • Proportionen
  • Gesetz der Geschlossenheit
  • Gesetz der Nähe
  • Farbe (eigenes Kapitel)

Besonders hervorzuheben sind dabei auch die "Gestaltgesetze der Wahrnehmung". Diese Regeln und Prinzipien, bilden eine Grundlage für die Gestaltung von ansprechendem Design. Sie verdeutlichen wie wir Elemente wahrnehmen und diese einschätzen.

Wichtige Gestaltungsgrundlagen für Logos

1. Kontraste

Die gezielte Verwendung von Kontrasten schafft meistens eine angenehme Spannung oder Aufregung in einem Logo. Dabei kann ein Kontrast nicht nur durch Farbwahl hervorgehoben werden, sondern ein Kontrast entsteht auch bei Dingen wie Linienstärke, Dichte, Umgebungsfarben, Schriftunterschiede, etc. Viele dieser Kontraste sind ja bereits aus dem WS01 bekannt.

Bild zu Logodesign: Gestaltungsgrundlagen
Kontrastvariationen

2. Gesetz der Geschlossenheit

Geschlossene Objekte lassen sich für uns einfacher merken. Dies sollten wir uns zur Hilfe nehmen beim Entwerfen eines Logos. Fehlende Fragmente kann unser Gehirn einfach ergänzen.

Bild zu Logodesign: Gestaltungsgrundlagen
Beispiel von Geschlossenheit

3. Gleichmäßigkeit/Flächigkeit

Wie in allen Typografischen Bereichen, so sollte natürlich auch im Logodesign auf einen optimalen Grauwert des Logos geachtet werden. Hier ist händisches Ausgleichen von Nöten, weil die Abstände zwischen den einzelnen Buchstaben von Haus aus oft nicht die optimale Breite besitzen.

Bild zu Logodesign: Gestaltungsgrundlagen

Besondere Regeln fürs Logodesign

Zu den normalen Gestaltungsgrundlagen kommen bei der Logogestaltung noch einige Besonderheiten hinzu, damit ein Logo ein gutes Logo wird.

  • Originalität - ein Logo sollte sich abheben und aus der Masse hervorstechen
  • Zeitlosigkeit - ein Logo sollte nur selten modifiziert werden
  • Wiederverwendbarkeit
  • Gute Verwendung in allen Medien (Druck!), auch in schwarz/weiß
  • Lesbarkeit auch in kleiner Größe
  • Kompaktheit
  • Interationalität
  • Variationsmöglichkeiten

Wikiseite bearbeiten

Diese Seite kann von jedem registrierten Benutzer bearbeitet werden. Bisher haben 4 Personen an der Seite "Logodesign: Gestaltungsgrundlagen" mitgewirkt.

Sie haben einen Fehler entdeckt oder möchten etwas ergänzen? Dann können Sie nach der Anmeldung "Logodesign: Gestaltungsgrundlagen" hier bearbeiten.

Mitarbeiter

Kommentare: Logodesign: Gestaltungsgrundlagen

Neuen Kommentar schreiben
Toller Artikel
Beantworten

Es gibt halt doch ein paar Grundsätze für Schönheit ;)
Hier gibt es noch einen Artikel der auf einige der unten angesprochenen Besonderheiten beim Logo-Design genauer eingeht: http://www.designenlassen.de/blog/2015/06/03/praegnantes-logo-design-5-punkte-plan-zum-erfolg/
Ist vielleicht für den ein oder anderen ganz interessant.

Vanessa am 25.06.2015 um 11:16