Partikel in Photoshop
Exzellenter ArtikelAnzeige Hier werben
Mit Adobe Photoshop lassen sich auf einfache Weise optische Partikel erstellen. Natürlich handelt es sich dabei nicht um echte, physikalisch gesteuerte Partikel, jedoch lässt sich der Look and Feel von Partikeln mit Photoshop gut nachstellen und für eigene Grafiken einsetzen, um diese aufzupeppen.
Datei vorbereiten
Erstellen Sie ein neues Dokument der Größe 500x300 Pixel. Füllen Sie die Hintergrundfarbe mit Schwarz. Größe und Hintergrundfarbe sind jedoch relativ beliebig. Erstellen Sie eine neue Ebene über die Ebenenpalette (Shortcut: Strg + Shift + N), mit dem Namen "Partikel".
Damit sind unsere Vorbereitungen abgeschlossen und wir widmen uns nun dem Verlauf der Partikel
Partikelpfad erstellen
Vorüberlegung
In diesem Schritt wird der Pfad erstellt, an welchen sich unser Partikelstrom ausrichten soll. Zeichnen Sie einen beliebigen Pfad, bedenken Sie jedoch dabei, dass später im mittigsten Punkt Ihres Pfades die meisten Partikel dargestellt werden. Dies bedeutet, dass der mittlere Teil Ihres Pfades sich daher auch im Vordergrund der Grafik befinden befinden sollte. Die folgende Grafik sollte dies verdeutlichen:
Pfad zeichnen
Öffnen Sie nun Ihr Pfadwerkzeug (Shortcut: p) und stellen Sie sicher, dass im Pfadwerkzeug in der Werkzeugleiste die Option für "Pfade" aktiviert ist und nicht das standardmässig eingestellt "Formebene".
Erstellen Sie nun einen geschwungenen Pfad, welcher sich über Bild schlängelt. Sollte Ihr Pfad bei der Erstellung unschöne Beule bekommen oder nicht wie gewünscht verlaufen, können Sie diesen auch noch nach der Erstellung mit dem Direkt-Auswahlwerkzeug (Shortcut: a) anpassen. Mein Pfad hat nun die folgende Form:
Ob Sie Ihren Pfad korrekt erstellt haben, können Sie überprüfen indem Sie die Pfadepalette aufrufen. Hier sollte nach der Erstellung ihr Pfad als Ebene erscheinen.
Pinsel einstellen
Jetzt wird der Pinsel eingestellt, mit welchem unser Pfad anschließend nachgezeichnet wird. Rufen Sie das Pinsel - Werkzeug auf (Shortcut: b). Stellen Sie für den Pinsel einen Hauptdurchmesser von "6 Px" und eine Kantenschärfe von "80%" ein.
Jetzt geht es an die Details. Rufen Sie die erweiterten Einstellungen für Ihren Pinsel auf, auch Pinselpalette genannt, welche sich in der Leiste Ihrer Werkzeugeinstellungen rechts befindet.
In diesem Bereich befinden sich die erweiterten Einstellungen für das jeweilige Werkzeug. Unter dem Menupunkt "Formeigenschaften" stellen Sie den "Größen-Jitter" auf 60%, dadurch wird die Größe der einzelnen Partikel varriert. Aktivieren Sie nun den Menupunkt "Streuung" und passen die Einstellungen wie auf den folgenden Screenshot ein.
Zu guter Letzt aktivieren Sie noch den Punkt "Farbeinstellungen" und schieben Sie hier den Vordergrund-/Hintergrund-Jitter auf "60%".
Farbe einstellen
Damit unsere Partikel Farbe bekennen, müssen die Vordergrund- und Hintergrundfarbe eingestellt werden. Stellen Sie für diese beiden Farben in der Werkzeugeleiste zwei helle, farblich ähnliche Farbtöne. In meinem Beispiel habe ich für die Vordergrundfarbe "#09A6E0" gewählt und für die Hintergrundfarbe "#25ABDD".
Pfadkontur nachzeichnen
Zu guter letzte lassen wir Photoshop unseren Pfad nachzeichnen. Klicken Sie mit dem "Direkt-Auswahl-Werkzeug" mit der rechten Maustaste in das Bild und wählen Sie "Pfadkontur füllen". Im aufgehenden Dialog wählen Sie als Werkzeug den Pinsel und aktivieren Sie das Häkchen bei "Druck simulieren".
Finales Bild
Nun sehen Sie Ihren Partikelstrom. Für ein optimales Ergebnis sollten Sie besonders an den Farbeinstellungen und an den Einstellungen des Pinsels experimentieren.
Natürlich können Sie diese Technik noch deutlich verfeinern und ausbauen, beispielsweise durch mehrere Pfade, unterschiedliche Pinselgrößen, verschiedenen Ebenenmodi, Weichzeichnungen, oder Beleuchtung. Ein Beispiel zeigt das Partikelbild in meiner Galerie.
Anmerkung - Grafiktablett
Diese Technik kann zusätzlich mit einem Grafiktablett, auch Zeichenbrett genannt, angewendet werden. Dadurch lassen sich noch deutlich detaillierte Partikelgrafiken erstellen und man kann schneller direkten Einfluss auf das Bild nehmen, weil mit Hilfe des Grafiktabletts drucksensitiv gemalt werden kann.
Diese Seite kann von jedem registrierten Benutzer bearbeitet werden. Bisher haben 3 Personen an der Seite "Partikel in Photoshop" mitgewirkt.
Sie haben einen Fehler entdeckt oder möchten etwas ergänzen? Dann können Sie nach der Anmeldung "Partikel in Photoshop" hier bearbeiten.
-
Meine Schwerpunkte liegen im Bereich Grafikdesign, SEO und Management. Seit sieben Jahren bin ich als Geschäftsführer der Team23 GbR tätig, die Webdesign in Augsburg anbietet, sowie Webmasterpro.de betreut.
-
macht zur Zeit eine Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung. Im Rahmen dieser Ausbildung lernt er vor allem den Umgang mit JAVA und Oracle. Als Nebenjob arbeitet Simon nun seit 6 Jahren bei einer kleinen Webdesignfirma wo er maßgeblich am Layout und der validen, technischen Umsetzung der Webseiten beteiligt ist.
-
..ist Schüler am Fachgymnasium Wirtschaft. Er beschäftigt sich in seiner Freizeit seit 3 Jahren mit der Produktion von elektronischer Musik und, seit 4 Jahren, der Programmierung dynamischer Webseiten.
Zur Zeit entwickelt Marco das modulare CMS "Shapeless" und das AJAX-Framework "Tool".












nicht zu ende?
schade das das tut nicht auch noch aufzeigt wie die beleuchtung etc gemacht wurde. Weil das ENDbild ist mit dem tut allein ja nicht machbar ... :(
Re: nicht zu ende?
Jop. Da ist eigene Kreativität gefragt. Im Endbild wurden mehrere Ebenen übereinandergelegt. Einige ebenen mit Unschärfen, andere mit kleineren Partikeln (kleineren Pinselradius). Anschließend ne Ebene über alles drüber und mit dem schwarzen Pinsel Bereiche ausgemalt die dunkler werden sollen und mit Ebenenmodus "Multiplizieren" drübergelegt.
Schöner Artikel
Sehr gut geeignet für illuzstrationen und dreamy artworks (: interessant! Vor allem wusste ich nicht, dass Photoshop die Funktion der "Drucksimulation" besitzt!