Photoshop Einführung - Grundlagen von Masken

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Masken sind ein wichtiges Werkzeug in der fortgeschrittenen Photoshopanwendung. Sie bilden die Fortsetzung der Ebenenstruktur und sind eine Grundlage der Photoshopbedienung. Mit ihnen kann man den Inhalt einzelner oder ganzer Sätze an Ebenen kontrolliert beschneiden oder transparent werden lassen, ohne dass die beschnittenen Bildinformationen dabei verloren gehen. Masken bieten eine Möglichkeit die Transparenz jedes einzelnen Pixels einer Ebene festzulegen. So kann man Objekte freistellen, ohne die umliegenden Pixeldaten zu entfernen. Wenn man zum Beispiel bei einer freigestellten Person sehr spät erst feststellt, dass man ihr die Nase zu sehr abgeschnitten hat, sind diese Pixeldaten nicht verloren. Viel mehr sind die Pixel außerhalb der maskierten Person nur auf eine Deckkraft von 0% gestellt und somit nicht sichtbar.

Funktion von Masken

Masken dienen hauptsächlich dem nicht destruktiven Freistellen von Bildinhalten. Die Information, die versteckt wird, bleibt erhalten ist aber nicht sichtbar. Masken bestehen aus einem weiteren Kanal mit Bildinformationen. Jede Ebene die eine Maske hat, bekommt einen Kanal, der besagt wie hoch die Deckkraft jedes einzelnen Pixels sein soll.

Dabei werden Masken grundsätzlich nur in Graustufen unterteilt, keine Farben. Ein schwarzer Bereich auf einer Maske bedeutet dass der dazugehörige, ortgleiche Bereich auf der Ebene 0% Deckkraft besitzt. Eine weiße Stelle auf einer Maske entspricht einer 100% Deckkraft der Mutterebene. Graustufen auf der Maske bedeuten die Deckkraftstufen dazwischen.

Es gibt zwei Sorten von Masken. Die Ebenenmaske arbeitet auf Pixelbasis, wie eben eine Ebene auch. Man kann sie mit Pinseln, Fülloptionen, Verläufen und allen anderen Werkzeugen bearbeiten, die pixelbasierend funktionieren. Sie besitzt alle Vorteile einer Ebene, aber auch deren Nachteile (z. B. Datenverlust bei Skalierung.) Ebenenmasken sollten für “weichere Maskierungen” verwendet werden, die z. B. von Hand gezogen transparent zulassen sollen.
Die andere Sorte sind die Vektormasken, die eine Ebene anhand von exakten Vektorbereichen beschneidet. Diese Maskensorte besitzt keine Graustufen bzw. Bereiche mit anderen Deckkräften außer 100% und 0%. Sie unterscheidet nur zwischen sichtbar und verdeckt. Dafür sind ihre Vektoren aber verlustfrei skalierbar und bieten ein viel exakteres Handling besonders für “harte Maskierungen”. Gerade Körperkanten oder exakte Kurven können mit ihnen schneller und sauberer maskiert werden.

Visuell werden Masken als zusätzliche Ebenen neben der zugehörigen Ebene angefügt und sind immer Schwarz/Weiß/Grau.

Ebenenmasken

Für den Einstieg in die Funktionsweisen von Masken sind Ebenenmasken besser geeignet. Die Arbeitsweise mit Ebenen und deren Werkzeugen sollte schon bekannt sein, bevor es um das Maskieren selbiger geht. Vektormasken sind erst mit dem Beherrschen der Pfadwerkzeuge handhabbar, unterliegen aber denselben Grundlagen. Wird in diesem Kapitel kurzerhand von Masken gesprochen so sind immer Ebenenmasken gemeint.

Masken anlegen

Direktes Erstellen einer Maske:

Eine Ebenenmaske kann auf verschiedenen Wegen erstellt werden. Eine leere Maske erhält man, indem man die betreffende Ebene markiert und unten in der Ebenenpalette auf das Icon Ebenenmaske hinzufügen klickt. Es erscheint eine weiße Ebenenmaske neben der Ursprungsebene im Ebenenmanager. Dieser Befehl ist gleichbedeutend mit Ebene > Ebenenmaske > Alle einblenden. Nun kann man mit Pinselwerkzeugen Grau und Schwarz hinzufügen, um teilweise bzw. vollständige Maskierungen der Ebene zu erzeugen. Der Befehl Ebene > Ebenenmaske > Alle ausblenden erzeugt eine schwarze Maske, die zunächst alles auf der Ebene versteckt. Hier radiert oder malt man mit Weiß/grau die Bereiche, die wieder dargestellt werden sollen, auf der Maskenebene. Über Strg + I kann auch schneller Weiß in Schwarz invertieren.

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Hinweis: Drückt man versehentlich zweimal auf Ebenenmaske einfügen, erscheint scheinbar eine weitere Ebenenmaske, auf der man aber nicht zeichnen kann. Dies ist eine Vektormaske, die man solange keine Bereiche maskiert sind, gefahrlos wieder löschen kann.

Indirektes Erstellen einer Maske (über Auswahlen):

Masken können auch direkt erstellt werden. Zum Einen geht dies über die Auswahlwerkzeuge. Ein markierter Bereich, z. B. durch ein Lasso gewählte Bereiche können in eine Maske überführt werden. Hat man eine Auswahl (blinkender Rand) erstellt gelangt man über denselben Shortcut-Button im Ebenenmanager zu einer Maske. Beachtet: Der Shortcut arbeitet dabei wahrscheinlich genau umgekehrt, wie man es vermutet. Der gewählte Bereich wird nämlich nicht maskiert, sondern bleibt als einziger stehen. Es ist eher ein Freistellen des markierten Bereiches, als ein Maskieren. Markiert mit dem Lasso also das aus, was ihr behalten wollt. Wer dies vergessen hat, invertiert via Strg + I die Maske (oder vorher die Auswahl + neu maskieren.)
Die entsprechenden Befehle sind Ebene > Ebenenmaske > Auswahl einblenden bzw. ausblenden, je nachdem, ob die Auswahl oder alles andere drum herum maskiert werden soll.

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Indirektes Erstellen einer Maske (über den Maskierungsmodus):

Zum Anderen kann man auch das im Maskierungsmodusmodus bearbeiten Werkzeug benutzen. Man findet es unter der Werkzeugleiste oder als Shortcut Q. Dies ist ein Hilfswerkzeug zwischen den beiden oben genannten Funktionsweisen. Drückt man einmal Q gelangt man in den Maskierungsmodusmodus. Die Farbwahl springt auf Rot/weiß oder Grau/weiß. Malt man nun mit dem Pinsel, sieht man einen mit 50% Deckkraft aufgetragenen roten Bereich. Dieser entspricht der späteren Maske. Es ist insofern hilfreich, dass man hier genau sieht, was man mit dem Pinsel anstellt und wie man malt. Die gleiche Auswahl auf einer Ebenenmaske zu zeichnen ist auch möglich aber hier sieht man zuerst, welchen Bereich man entfernen will, bevor man die Maske anwendet. Die noch nicht maskierten Bereiche sind immer noch unter dem 50%igem Rot sichtbar. Beim direkten Arbeiten auf einer Ebenenmaske ist der maskierte Bereich der Grundebene sofort verschwunden. Ist zu viel kaschiert worden und man will wieder die Maske stellenweise wieder entfernen, weiß man im Maskiermodus wenigstens, in welche Richtung man radieren muss, um die Bildbereiche wieder erscheinen zu lassen.

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Ist man mit der gemalten Maske zufrieden, drückt man denselben Button nochmal, der nun im Standardmodus bearbeiten heißt, bzw. drückt Q. Es wird aus der rosa Maske eine Auswahl erstellt. Keine Angst um Verläufe und Transparenzen, diese sind in der Auswahl berücksichtigt, auch wenn die gestrichelte Linie woanders verläuft. Mit dieser Auswahl erstellt man zur gewünschten Ebene eine Maske via Klick auf Ebenenmaske hinzufügen. Alle Verläufe sind nun auch wieder richtig dargestellt.

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Anpassen des Maskierungsmodus:

Man kann wie gesagt auch mit weichen und transparenten Pinseln arbeiten und Verläufe erstellen. Nur ist die Wahrnehmung durch das Rot manchmal etwas schwierig, weil man den Verlauf der Grundebene in den maskierten Bereich schwerer abschätzen kann, besonders, wenn der Untergrund ebenfalls rotstichig ist. Es hilft die Malfarbe des Maskiermodus´ der Untergrundfarbe anzupassen, bzw. die Transparenz zu ändern. Doppelklick auf das Icon öffnet die Masken-Optionen.

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Grundlegendes zur Maskenerstellung:

Masken lassen sich auch auf Ordner anwenden. Dann maskieren sie jede einzelne Ebene. Eine Ordner-Maske wirkt kumulativ zu einer darunter befindlichen Ebenenmaske.
Masken können der Einfachheit halber auch kopiert und verschoben werden. Wie alle Anhänge zu einer Ebene kann man sie von einer Ebene zur nächsten ziehen via Drag ´n´ Drop. Drücken und Halten von Alt + Verschieben erzeugt ein Duplikat bei der Zielebene, lässt das Original aber an Ort und Stelle.
Auf Hintergrundebenen können keine Masken erstellt werden. Dazu muss die Hintergrundebene dupliziert oder in eine normale Ebene konvertiert werden.
Und weil man Masken aus Auswahlen erstellen kann, kann man natürlich auch Auswahlen aus Masken machen. Einfach Strg + Linksklick auf die Maske wählt diese als Auswahl aus. Dabei werden auch alle Transparenzen in die Auswahl übernommen, auch wenn die gestrichelte Auswahllinie dies nicht immer darstellt.

Masken bearbeiten

Wie im Intro bereits erwähnt, stellt die Maske selbst eine Art Kanal-Ebene dar, die je nach Helligkeit des Grautons der Hauptebene eine bestimmte Deckkraft zuordnet. Dabei ist ein weißer Bereich auf der Maske gleichbedeutend mit 100% deckend auf der Grundebene. Schwarz auf der Maske bedeute 100% transparent desselben Bereichs der entsprechenden Ebene. Grau ist alles dazwischen. Man kann mit jedem Pinselwerkzeug die Ebenenmaske beliebig bearbeiten, einschließlich Verläufen. Dies sollte bereits beherrscht werden. So kommen hier eher noch ein paar Tipps zur Arbeit mit Ebenenmasken.

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Hauptfehler Ebenenauswahl:

Achten Sie beim Malen in Masken darauf, dass die Maske an sich markiert ist (sichtbar an den doppellinigen Ecken um die Maske) und nicht z. B. die Hauptebene. Besonders beim Verwenden des Radierers auf der Ebene anstatt der Maske erkennt man den Fehler augenscheinlich nicht am Ergebnis, da die radierten Bereiche offensichtlich verschwinden, wie sie es sollten – nur diesmal für immer. Wer davor Angst hat, schnell mal die falsche Ebene zu bemalen, sollte sich daran halten, nur mit dem Pinsel die Maske weiß/schwarz zu malen. Ein falscher Strich auf der Ebene fällt dann sofort auf, weil dieser dann schwarz/weiß erscheint (außer man hat Pech und einen entsprechenden weiß/schwarzen Untergrund unter der zu maskierenden Ebene.)

Radieren in Masken:

Radieren ist in der Ebenenmaske gleichbedeutend mit Hintergrundfarbe malen, im Standardfall einer Maske also mit Weiß. Man kann maskierende (schwarze) Bereiche also mit einem weißen Pinsel wie auch mit dem weißen Radierer entfernen. Die Ebenenmaske wird nie transparent.

Radieren – ohne Absetzen:

Wenn bei Masken Radieren nur das inverse Pinselwerkzeug darstellt (Hintergrund statt Vordergrundfarbe benutzend) nützt dies, um schneller zu arbeiten. Mit X kann man zwischen Vordergrund und Hintergrundfarbe wechseln – aus einem schwarzen Pinselwerkzeug wird ein weißes Radierpinselwerkzeug, aus einem weißen Radierer wird ein schwarzer Malradierer. Malen sie intuitiv die Maske mit nur einem Pinsel, dann schalten sie einfach mit X denselben Pinsel von Malen auf Radieren. Man spart sich den Wechsel zwischen B und R.

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Fortgeschritten – mehr Pinsel:

Masken erstellen bedeutet oft zwischen harten Kanten und weichen Übergängen zu wechseln. Noch schneller ist man, wenn man sich dafür 2 Pinsel vorab einstellt. Zum Beispiel ist das originale Pinselwerkzeug ein harter Pinsel und der Radierer besitzt eine weiche Pinselspitze. Nun hat man auf B und R sowie X + B und X + R harte und weiche Pinsel und Radierer schnell wechselnd. 4 Werkzeuge sozusagen statt 2, dies geht aber nur auf der Ebenenmaske.

Hinweis zu den Graustufen:

Achten Sie ebenfalls darauf, dass die Farbpalette immer bei Schwarz/Weiß oder Weiß/Schwarz ist. Mit D lässt sich der Zustand immer wiederherstellen. Wählen sie aus Versehen eine Farbe für den Pinsel, so wird deren entsprechender Helligkeitswert als Grau interpretiert und der Pinsel malt graue Linien mit reduzierter Deckkraft als Ergebnis. Die Handhabung darüber ist aber eher kontra-intuitiv. Stellen sie lieber die Farben auf 100% Weiß/Schwarz und erzeugen Grauwerte über die Deckkraft der Pinselspitze.
Zum Beispiel ist ein schwarzer Pinsel mit 75% Deckkraft ein 75%iges Grau auf der Maske. Somit werden 75% der Deckkraft der Ebene an dieser Stelle entfernt. Dies ist einfacher nachzuvollziehen, denn sie stellen direkt ein, wie viel Deckkraft der Pinselstrich von der Ebene nehmen soll.

Tipp – Lücken finden und Maske anzeigen:

Malt man eine Maske aus, zum Beispiel über große Bereiche entstehen manchmal kleinste Lücken zwischen nicht sauber gelegten Pinselstrichen. Ein freigestelltes Objekt kann somit zum Beispiel noch umgebene schwebende Fragmente des zu maskierenden Hintergrundes besitzen. Diesen Effekt gibt es auch, wenn nicht immer mit 100% deckenden Pinseln gemalt wurde und leichteste Transparenzen übrig bleiben. Z. B.: Mit einem 75%igen Pinsel über dieselbe Stelle nochmal malen bedeutet nur, dass von den verbliebenen 25% Deckkraft nochmals 75% genommen werden – es bleiben 6,25% und 1,5625% nach dem dritten Strich – einen 1,5%ig deckenden Pixel übersieht man schon einmal. Diese können aber den Untergrund unschön beschmutzen, auf dem das Objekt später liegen soll.

Für große Lücken:

Drücken Sie Alt + Linksklick auf die Maske und die Zeichenansicht wechselt zu Großansicht der Maske. Leider können Sie hier nicht die Ursprungsebene durchscheinen lassen, weil die Tranparenzoption ausgegraut wird. Somit lässt sich nur anzeigen, wie die Maske aussieht. Dafür erkennen Sie aber zum Beispiel Lücken in der Maske besser, falls Sie großflächige Maskierungen vorgenommen haben. Ohne die störende Ebene sehen sie nur schwarz und weiß und erkennen gröbere Lücken und auch Transparenzstellen, wo es eigentlich deckend schwarz sein sollte.

Für kleinere Lücken:

Manchmal reicht der Schwarz/Weiß-Kontrast nicht aus oder geht wegen geringen Graustufen unter (der besagte 1,5% graue Pixel auf Weiß ist fast unsichtbar.) Setzten sie in diesem Fall unter die zu maskierende Ebene eine einfarbige Füllebene mit starkem Kontrast. So sieht man auch kleinste Weiß- und Graupixel deutlich abgehoben. Des Weiteren sollten freizustellende Objekte immer auf einem farbigen Hintergrund ausgeschnitten werden, der einen größtmöglichen Kontrast zum Bild liefert. Weiße Untergründe oder das Transparenz-Schachbrettmuster sind für Feinarbeiten nicht empfehlenswert.

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Fortgeschritten - schwächste Pixelfehler:

Und manchmal findet man selbst die kleinsten Graupixel nicht auf den bunten Hintergründen. Oft sind daran die zu Gamma-lastigen Bildschirme schuld. Dann aber in der Druckerei, wo man mit erhöhtem Kontrast auf hochglänzendem Papier druckt, ist er da, der gedruckte Staubfilm feinster Minigraustufenpixel. Um diese zu finden, nutzt man den Effekt der Maske aus, eine Ebene freizustellen. Das heißt, die Ebene wird grob gesagt beschnitten und die markierten Bereiche sind weg (maskiert.) Nun kann man sich über Ebenenstil > Kontur eine Linie um jeden Randbereich von Transparenz zu Pixel anzeigen lassen. Es finden sich besonders bei über Zauberstabwerkzeugen erstellte Masken ganze Punktewolken.
Haben Sie ein bereits freigestelltes Objekt (Ebene mit Transparenz) mit einer Maske nochmals weiter freigestellt und wissen nicht, ob die Pixel zur Maske oder zu Ebene gehören? Experimentieren sie mit den Einstellungen “Transparenz formt Ebene” (Randpixel gehören zur Ebene) oder “Ebenenmaske blendet Effekte aus” (Randpixel gehören zur Maske) der Kontureinstellungen.

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Masken ein/ausblenden:

Da Photoshop in so ziemlich jedem Werkzeug eine Funktion mit Strg+, Alt+ und/oder Schift+Linksklick generiert fehlt hier noch die Funktion Schift+Maske anwählen. In diesem Fall wird die Maske mit einem roten X durchgestrichen und man sieht wieder die Grundebene darunter ohne Maskierungen. Manchmal ist es angenehmer, eine schon erstellte Maske wieder auszublenden. Die Informationen auf der Maske gehen dabei nicht verloren und können mit nochmaligen Linksklick auf die Maske im Ebenenmanager wieder aktiviert werden. Dieselben Befehle finden sich auch im Menü, das erscheint wenn man auf die Maske rechtsklickt – Ebenenmaske (de)aktiveren.

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Masken transformieren:

Im letzten Abschnitt geht es nun um das Bewegen und Transformieren einer Maske. Vielen ist bestimmt das kleine Kettenglied-Symbol zwischen Ebene und Maske aufgefallen. Dies bedeutet, dass die Maske immer na derselben Stelle auf der Grundebene haftet. Bewegt man ein freigestelltes Objekt, indem man die Grundebene verschiebt, dann wandert die Maske mit. Das Objekt ist immer gleichfrei gestellt. Dies bleibt auch bei Transformationen, die die Ebene betreffen. Drehen, Verzerren, Vergrößern oder Verkleinern werden immer auf alle miteinander verbundenen Ebenen und Masken gleichermaßen angewandt.
Nun kommt es vor, dass man aber das Objekt unter der Maske bewegen will und die Maske soll stehen bleiben. Ein Beispiel wäre ein Fenster, durch das man die Umgebung draußen sehen kann. Die Maske kann den Ausschnitt festlegen, aber das Bild darunter soll noch bewegt werden. Dafür muss nur per Mausklick das Kettensymbol entfernt werden. Nun kann man separat die Ebene verschieben und die Maske bleibt stehen. Auch alle Transformationen sind nun nur noch einseitig. Beachtet aber, dass ihr auch die Ebene ausgewählt habt. Andernfalls, wenn die Maske gewählt ist, dann verschiebt man diese. Über das Verschieben-Werkzeug V kann man die Maske bewegen, drehen und alle sonstigen bekannten Transformationen (Bearbeiten > Transformieren) durchführen.
Ein weiterer Klick an die freie Stelle zwischen der Maske und der Ebene verknüpft beide wieder miteinander.

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  • ... ist hauptberuflich Produkt- und Industriedesigner mit Schwerpunkten im Bereich Conceptdesign, Produktgestaltungen und Konstruktionen bis hin zur Prototypenfertigung sowie Produktpräsentation in Hand-, 3D-CAD- und Photoshoprendering. Am Anfang all dessen steht immer die wichtigste Basis ... Skizzen, Scribbles und noch mehr Handzeichnungen. 3D-CAD und Photoshop sind dann die High-End Umsetzungen.
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