Schusterjungen und Hurenkinder

von Fabian Ziegler | 2 | 39110 Aufrufe

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Hurenkind

Rutscht beim Setzen von Fließtext die letzte Zeile eines Absatzes auf die neue Seite, so spricht man von einem Hurenkind. Solche Hurenkinder gelten im Buchdruck unter Fachleuten als schwere typografische Fehler, da dadurch der Satzspiegel besonders stark gestört wird.

Bild zu Schusterjungen und Hurenkinder

Entsprechend gibt es auch eine Hurenkinderregelung, welche festlegt das die letzte Zeile eines Absatzes niemals am Anfang einer Buchseite stehen darf.

Merkhilfe

Um sich die Unterschiede zwischen Hurenkind und Schusterjunge merke zu können, gibt es folgenden Merkspruch, der die Unterschiede klar stellt.

Ein Hurenkind weiß nicht, wo es herkommt, ein Schusterjunge nicht, wo er hingeht.

Schusterjunge (Waisenkind)

Der Begriff des Schusterjungen wird verwendet, wenn ein Absatz direkt nach der ersten Zeile auf eine neue Seite umgebrochen wird. Diese erste, alleinstehende Zeile wird dann als Schusterjunge bezeichnet.

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Auch für den Schusterjungen gibt es eine Regelung, die Schusterjungenregelung, welche ebenso festlegt, das die erste Zeile eines Absatzes niemals am Ende einer Buchseite stehen darf.

Vermeidung durch DTP Software

Inzwischen haben die Softwarelösungen für den Satz eine Funktion zum Vermeiden solcher unschönen Umbrüche. Diese findet sich meist unter dem Punkt "Absatzkontrolle". Auch einfach Schreibprogramme wie OpenOffice oder Word unterstützen dies bereits.

Über den Autor: Fabian Ziegler
Meine Schwerpunkte liegen im Bereich Grafikdesign, SEO und Management. Seit sieben Jahren bin ich als Geschäftsführer der Team23 GbR tätig, die Webdesign in Augsburg anbietet, sowie Webmasterpro.de betreut.
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