FIDIUS nimmt Designwettbewerbe unter die Lupe
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Im Rahmen der CeBIT hat der Verein FIDIUS - Faire Designwettbewerbe e.V. erneut die unfairsten Wettbewerbe für Designer und Gestalter ausgezeichnet. Immer wieder nutzen Unternehmen die schöpferischen Leistungen von Designern aus und bedienen sich an deren Arbeiten wie in einem Selbstbedienungsladen.
Designer machen zunehmend die Erfahrung, dass ihre schöpferischen Leistungen von Verwertern als willkommene Ideenquelle genutzt werden. Ein beliebtes Mittel sind Design-Wettbewerbe, deren Bedingungen häufig einseitig zugunsten der Verwerter konzipiert sind. Daher gründeten Rechtsanwälte und Designschaffende 2006 den Verein FIDIUS – Faire Designwettbewerbe, um künftig mehr Fairness für Wettbewerbsbedingungen zu erreichen.
fidius-online.de
In diesem Jahr wurden dabei die Wettbewerbe der Süddeutschen Zeitung, dem Verband Deutscher Zeitschriftenverleger, der Wächtersbach Keramik GmbH und der Rittal GmbH & Co. ausgezeichnet. Detaillierte Informationen zu den vier Negativ-Preisen finden sich auf der Webseite von Fidius.
Also positiv unter den vielen schwarzen Schafen, stellt der Verein den Bayerischen Staatspreis für Nachwuchsdesigner heraus, der bereits zum 13. mal verliehen wird.



