Linkbuilding - Grundlagen und Einführung

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Anmerkung - Artikelreihe

Dieser Artikel ist der Einleitungsartikel der Reihe "Linkbuilding (Linkaufbau)", welche aus mehreren Artikel zum Thema besteht.

Was muss man beim Linkbuilding beachten?

Die Offpage-Optimierung ein wesentlicher Teil der Suchmaschinenoptimierung. Ziel ist es dabei viele, verschiedene, qualitative hochwertige Backlinks zur eigenen Seite aufzubauen. Da das jedoch aus Suchmaschinensicht ein Eingriff in den natürlichen Linkaufbau ist, müssen gewissen Regeln beachtet werden, da es sonst zu einer Abstrafung kommen kann. Suchmaschinen reagieren nämlich empfindlich auf Manipulationsversuche. Zu offensichtlicher manueller Linkaufbau kann zur Folge haben, dass Ihre Seite für einen gewissen Zeitraum aus dem Index genommen wird (Sie erhalten dann einen entsprechenden Hinweis in den Google Webmaster Tools) oder mit einer PR-Einbuße (oder gar dem PR 0) abgestraft wird. Für Sie bedeutet das, dass Sie zwar ein manuelles Linkbuilding für Ihre Homepage betreiben, es für Google aber dennoch natürlich wirken muss. Die folgenden 2 Punkte sollten Sie deshalb im Hinterkopf behalten:

  1. Linkbuilding ist ein langsamer aber stetiger Prozess
  2. Nur dauerhafte Backlinks haben einen Nutzen

Schlecht wäre es demzufolge, wenn Sie bei einer neuen Seite ungeduldig sind und in kurzer Zeit sehr viele Backlinks generieren (durch Linktausch, Linkkauf, Social Bookmarks, Artikelverzeichnisse, Webkataloge, Kommentare, etc…). Am Anfang wird es für Sie ein Leichtes sein eine Masse an Links zu setzen, aber später werden Sie feststellen, dass die Anzahl möglicher Linkpartner abnimmt, Webkataloge und Artikelverzeichnisse ausgeschöpft sind oder Sie schlichtweg an Elan verlieren, jeden Tag 20 (fiktive Zahl) neue Backlinks zu setzen. Gerade bei neuen Seiten ist es sehr unwahrscheinlich, dass sie auf natürliche Weise derart viele neue Backlinks bekommen, weil sie eigentlich noch nicht wirklich bekannt sein können. Schließlich dauert es eine Weile, sich in den SERPs zu etablieren und darüber kommen ja erwiesener Maßen die meisten Besucher.

Besser ist es, langsam aber dafür regelmäßig Backlinks einzupflegen. Natürlich ist es schwer, bei so etwas konkrete Zahlen zu nennen, da es von verschiedenen Faktoren abhängt, wie und wo Sie Ihre Links setzen können. So hängt z.B. die Anzahl potenzieller Linkpartner vom Thema Ihrer Seite ab. Behandeln Sie nur ein Nischenthema, werden Sie es schwerer haben, contentnahe Partnerschaften aufzubauen. Außerdem kommt der Faktor Zeit hinzu, denn die wird man regelmäßig einplanen müssen. Jemand, der einfach nur seine Seite etwas optimieren will, sollte sich vorher im Klaren darüber sein, wie viel Zeit er täglich/wöchentlich für den Backlinkaufbau erübrigen kann bzw. will, denn generell gilt: Je kontinuierlicher desto besser. Natürlich kann es vereinzelt auch zu größeren Schwankungen kommen, schließlich kann es auch auf natürlichem Wege vorkommen, dass mal mehr mal weniger Links zu Ihrer Seite gesetzt werden. Sie könnten zum Beispiel längere Zeit keine neuen Inhalte veröffentlicht haben, was eine Linkflaute zu Folge haben könnte, oder aber gerade sehr aktuellen Content publizieren und dadurch für kurze Zeit extrem viele Links bekommen.

Vorkehrungen zum erfolgreichen Linkbuilding

Bevor Sie mit dem Aufbau Ihrer Backlinkstruktur beginnen können, müssen erst einmal Inhalte geschaffen werden. Schließlich bringt auch die beste Suchmaschinenoptimierung im Endeffekt nichts, wenn Ihre Seite keinen Mehrwert für den Benutzer darstellt. Bei einer neuen Domain sollten Sie sich also vorerst auf Inhalte konzentrieren. Wenn Sie dann einen Pool von Unterseiten mit eigenem, echtem Content erstellt haben, können Sie mit der Analyse Ihrer Seite(n) beginnen. Das ist nötig, weil für das Setzen Ihrer Backlinks immer wieder die gleichen Daten benötigen werden und es eine ungemeine Erleichterung darstellt, diese Daten im Vorfeld zu sammeln, auszuwerten und aufzubereiten. Das macht zwar am Anfang vergleichsweise viel Arbeit, aber dafür muss man sich die Mühe auch nur ein einziges Mal machen und nicht bei jedem Backlink aufs Neue. Damit Sie die einzelnen Daten zuordnen können, werde ich die gängigsten Methoden zum Linkbuilding einzeln behandeln, d.h.:

Es geht los: Linkaufbau in der Praxis

Im vorigen Abschnitt haben Sie bereits einige praktische Beispiel für Ihr Handeln zum Linkaufbau erhalten (Analyse Ihrer Seiten nach gewissen Kriterien). Allerdings möchte ich noch etwas konkreter werden, so dass Sie sich an dem folgenden Leitfaden orientieren können. Wenn Sie davon abweichen oder andere Erfahrungen gemacht haben, dann lassen Sie sich bitte nicht irritieren. Fürs Linkbuilding gibt es kein Wunderrezept, aber Anhaltspunkte nach denen man sich richten kann.

Nehmen Sie sich zu Beginn Zeit und suchen gezielt nach Webkatalogen, bevorzugt ohne Backlinkpflicht. Registrieren Sie sich dort (falls nötig) und speichern Sie die URL des Katalogs. Ich benutze dazu einen Unterordner in den Lesezeichen meines Browsers, so dass ich später schnell darauf zugreifen kann. Als groben Anhaltspunkt können Sie 50-100 Webkataloge annehmen. Setze Sie aber noch keine Links! Sie befinden sich noch in der Vorbereitungsphase. Verfahren Sie genauso mit Artikelverzeichnissen und Social Bookmark Services. Bei den Social Bookmark Services habe ich mir angewöhnt, pro Dienst je einen Button in den Links meines Browsers abzulegen, der mir durch einen Klick die „Bookmark hinzufügen“ Seite des jeweiligen Dienstes öffnet. Das sind in der Regel Bookmarks mit Javascript Code, der die URL, den Titel und die Meta-Tags der aktuellen Seite direkt an die „Bookmark hinzufügen“ Seite übergibt. Den entsprechenden Code finden Sie normalerweise auf der Seite des Bookmark Services. Registrieren Sie sich nun außerdem in Linktausch-Foren und suchen nach themenrelevanten Seiten und den Kontaktdaten deren Betreiber.

Nun können Sie die Analyse Ihrer Homepage in Dateien speichern, so dass Sie später effektiv arbeiten können. Erstellen Sie dazu erstens eine Datei, in der Sie die Daten für Webkataloge (URL, Beschreibung, etc… (s.o.)) speichern. Diese Daten können Sie nun einfach kopieren und einfügen, wenn Sie Ihre Seite bei einem Webkatalog anmelden möchten. Legen Sie nun den Ordner „Social Bookmarks“ an und speichern Sie für Ihre Startseite und jede Unterseite in einer Datei die genaue URL, den zu vergebenden Bookmarktitel, passende Tags und eine kurze Beschreibung. Ja, das macht viel Arbeit, aber Sie werden es später nicht bereuen. Jetzt folgt eine Datei für Linktauschpartner. In dieser verfassen Sie einen Text, in dem Sie Ihre Seite beschreiben. Verfassen Sie aber keinen Roman sondern beschränken Sie sich auf die für Ihren Tauschpartner relevanten Daten. Das sind: bevorzugte Themen, PR, Besucher der gewünschten Tauschseite, das Thema, PR und Besucherzahlen Ihrer Seite und Ihre Verhandlungsbasis, etwa, dass Sie nur von Unterseiten mit PR zwischen X und Y verlinken. Diesen Text können Sie nun sowohl im Forum als auch für den direkten Kontakt zu anderen Webmastern verwenden. Wenn Sie allerdings einen Forenthread erstellen, würde ich nicht unbedingt die URL meiner Seite mit angeben, sondern diese nur per PN oder Email weitergeben. Das war der leichte Teil, nun folgt das Verfassen von Artikeln für Ihre Unterseiten. Einen Artikel können Sie dabei bis zu 3 Mal in leicht abgewandelter Form verwenden.

Die Vorbereitungen sind nun abgeschlossen. Sie können nun beginnen täglich 2-3 Links in Webkatalogen und 2-3 Bookmarks zu setzen und 1-2 Artikel einzureichen. Die Suche nach Linktauschpartnern läuft parallel dazu, aber Sie sollten sich Zeit dafür nehmen und nicht zu viele Anfragen parallel bearbeiten. Vergessen Sie auch nicht, Ihre URL in Ihren Forensignaturen zu verlinken und fleißig Blog-Kommentare und Gästebucheinträge zu hinterlassen, wenn Sie auf interessante Beiträge stoßen. Außerdem können Sie Ihre Seite im DMOZ anmelden, es dauert dort sowieso einige Zeit, bis man aufgenommen wird.

Am Schluss sei noch einmal erwähnt: Seien Sie nicht ungeduldig. Linkaufbau ist ein langsamer aber stetiger Prozess, dessen Ergebnisse sich erst nach einigen Woche oder gar Monaten offenbaren.


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