Zukunftsbarriere "Internet" für Smartphones in Deutschland

von felician fuchs | 0 | 342 Aufrufe

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Während die Digitalisierung täglich mit neuen Innovationen vor der Tür steht, fehlt es großflächig an der gebrauchten mobilen Infrastruktur und Angeboten. Deutschland ist da ganz klar kein Vorreiter mit einem schwachen 21. Platz im Europäischem Ranking. Während man hierzulande noch für einzelne High-Speed GB zahlt (6 GB Daten für rund 30 €) sind Länder wie Dänemark mit 15,47 € für unbegrenzte High-Speed Flatrates um Jahre voraus. Zum Vergleich, die Deutsche Telekom verlangt für das selbe Angebot 199,95 €.

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bild(chip.de)

Vergleicht man diese Daten mit den immer komplexer werdenden Mobil-Apps & Websites kommt einem der Gedanke in den Sinn wie so etwas heutzutage überhaupt noch möglich ist. Schnell fällt ohne gute Internetverbindung auf wie viele der genialen und nutzerfreundlichen Apps auf eine Server-Backend Verbindung angewiesen sind. Wenn beim Checken des Abfahrtgleises auf dem Weg zum Bahnhof auf einmal das Internet schlapp macht, bleibt von der Freude über die durch Digitalisierung hinzugewonnenen Flexibilität beim Gang zur Anzeigetafel wenig übrig.

Was die Zukunft von Mobile-Devices bereit hält weiß keiner so recht, klar ist nur das sich ihre fundamentale Rolle in unserem Leben noch verstärken wird. Sieht man sich einmal die enorme Performance neuster Smartphone Flaggschiffe an, so ist eine fast vollkommene Ersetzung der Desktop Computer im Alltag nicht mehr weit entfernt. Klar ist momentan nur das sich dringend etwas an der Situation in Deutschland ändern muss.

Folgendes Konzept der “Anforderung an moderne mobiltaugliche Informationssysteme” wurde von Dominik Rüttimann entworfen und stellt Aufgaben da, deren Bewältigung Grundstein einer möglichen Zukunft sind.

Einige starke Punkte dieses Konzepts werde ich kurz vorstellen. Hier der Link zum ganzen Artikel (https://www.heise.de/developer/artikel/Rapid-Application-Development-fuer-kuenftige-Mobilsysteme-3875845.html).

-An vorderster Front steht die Forderung nach einer verteilten Ablage von Daten sowie einer autonom funktionierenden Geschäftslogik. Ganz egal wo, in welcher Situation oder mit welchem Gerät Anwender gerade unterwegs sind, sie wollen sich auf eine voll funktionierende Cloud-Anwendung mit vollem Zugriff auf alle Daten und Funktionen verlassen können. Das erlaubt ihnen, flexibler zu planen und ihre geistigen Ressourcen optimal einzusetzen.

-Stichwort Plattformunabhängigkeit: Anwender möchten prinzipiell geräteübergreifend arbeiten. Somit darf es keine Rolle spielen, ob sie die Arbeit offline, an einem Desktop-Computer, im Webbrowser oder mit einem Smartphone ausführen. Die Benutzererfahrung soll der gerade verwendeten Plattform bestmöglich entsprechen; trotzdem soll aber überall dieselbe volle Funktionalität verfügbar sein. Um das zu gewährleisten, muss eine Software von Grund auf plattformunabhängig entwickelt worden sein.

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