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Studium kosten
Hi,
manche werden es vielleicht unsinnig finden, dass ich jetzt schon über sowas nachdenke, aber ich finde es wichtig.
Ich bin jetzt in der 10. Klasse und werde mich wohl in so ca. einem Monat für meine Leistungskurse in der 11. festlegen.
Zwar kann ich danach noch wechseln, würde aber natürlich lieber direkt eine gute Entscheidung treffen.
Deshalb habe ich mich schonmal etwas über das Studienangebot erkundigt, da ich ja irgendwo die Leistungskurse als Vorbereitung aufs Studium machen.
An der SAE München bin ich dann auf einen Studiengang gestoßen, der mir stark zusagt, demnach würde ich dann am leibsten meine Leistungskurse richten.
Naja, jedenfalls beim Lesen habe ich aber eine Summe von 15.000€ pro Jahr gesehen, ich weiß jetzt garnicht mehr wo, habe darüber erst garnicht direkt nachgedacht.
Im nachhinein habe ich mir dann überlegt, ob diese 15.000€ nicht etwas sehr viel Geld ist, für ein Studium von einem Jahr.
Das ganze ist wohl teurer, da die SAE eine private Institution ist, aber 15.000€ pro jahr scheint mir dann doch etwas heftig.
Deshalb wollte ich mal fragen, was euer Studium so an Kostenmit sich zieht und ob vielleicht wer was dazu sagen kann, der an einer SAE ist.
Vielen Dank!
Gruß Sebastian
Richtig lesen :-P Da steht, dass die Ausbildungskosten bei 15.000€ liegen, nicht, dass Du selbst so viel aufwenden musst.
An einer staatlichen Hochschule solltest Du mit etwas weniger als 10.000€ rechnen. BAFö(G)-Satz mal 12 plus Studiengebühren halt. Private Unis vergeben häufig auch Stipendien, wenn Du jetzt anfängst, da drauf zuzuarbeiten, könnte das durchaus was werden :
Prinzipiell solltest Du den Vorteil im Studium durch die richtige Leistungskurswahl nicht überschätzen. Zumindest in den Naturwissenschaften hilft das nur 1-2 Semester lang, ich vermute, dass man in anderen Fächern noch weniger Vorwissen braucht.
Also ich studiere zwar selbst (noch) nicht, aber natürlich habe ich mich auch schon informiert, da es bei mir schon in 1.5 Jahren so weit sein wird (bzw ich mach noch 1 Jahr FSJ oder Zivi).
Also das mit der SAE ist so eine Sache ... Wie gesagt ist es eine PRIVATE Hochschule/Uni ... dadruch kommen die Kosten von 15.000 € auf.
Über den Sinn und Unsinn dieser Kosten (Equipment sei dabei mal ausgeschlossen, das ist bei SAE immer top) kann man sich streiten, aber das steht ja hier nicht zu Sache.
Allgemeine Studiengebühren werden derzeit nur in 6 Bundesländern erhoben.
Diese Betragen sich in der Regel auf 500€ pro Semester (also 1000€ im Jahr).
Wie das aber in 3 Jahren aussehen wird, ist noch nicht klar.
Da sich aber zu 2009 die EU Reformen eingeführt werden ist es in dem Sinne egal, wo du studierst ... also ich unterscheide hier FH, BA oder Uni ... an allen Institutuionen kannst du den Bachelor machen.
Bei BA (Berufsakademie) hast du eben den Vorteil, dass der ausbildende Betrieb meist die Kosten der BA übernimmt und du zudem noch Ausbildungsgehalt erhälst.
Danach kannst du immernoch deinen Master an einer Uni machen ... im einzelnen Fall muss man das aber meist nochmals wegen den Credits(Bachelor & Master werden in Credits = Punkten abgewickelt ... so ähnlich wie in der Oberstufe, genau weiß ich es aber auch nicht) abklären.
Gute Informationen erhält man hier:
Viel Spaß ^^
Allgemeine Studiengebühren werden derzeit nur in 6 Bundesländern erhoben.Diese Betragen sich in der Regel auf 500€ pro Semester (also 1000€ im Jahr).
Wie das aber in 3 Jahren aussehen wird, ist noch nicht klar.
Zu den 500€ Studienbeiträgen können aber auch noch Semesterbeiträge kommen. Die sind aber nicht offiziell festgelegt. An meiner FH sind das nochmal 100€ oben drauf.
Also bei Studiengebühren + Semesterbeiträgen kann man so rund mit 650-800 Euro (exemplarisch für die RUB, weil ich heute grad die Zettel ausgedruckt hab: 480.- Studiengebühren + 225.02 Semesterbeitrag) bei einer staatlichen HS rechnen, bei einer Regelstudienzeit von meist 10 Semestern ist das eine mathematische Herausforderung, die jeder lösen können sollte. Gibt natürlich noch Bundesländer, in denen es keine Studienbeiträge gibt, da muss man dann dementsprechend ca. 500€ abziehen.
LKurse werden überbewertet, da bei einem Studium in der Regel noch einmal komplett bei 0 angefangen wird. Ist zwar ab und zu schön, wenn man Dinge schon kennt, weil es doch weniger Arbeit ist, ist aber auch kein Weltuntergang.
Kommt natürlich noch auf die Rahmenbedingungen deines Studiums an, sprich Miete und sonstige Aufwendungen für Scripte, Bücher, usw.
Wenn ich in meinem Studium alles zusammenrechne bin ich im Jahr bei fast 4.000€ die mich das Studium kostet. Wenn du dann noch zu den Unglücklichen gehört die kein Anrecht auf Bafög haben (was sehr oft vorkommt), musste wohl nebenher noch Arbeiten.
wie funktioniert das eigentlich mit den Stipendien??
Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass man eins bekommt, welche Leistungen muss man erbringen dafür? (Ich weiß, dass ist nicht einfach, auch wenn mans denken könnte, so wie ich das schreibe)
Stipendien musst dich selber schlau machen.
Da gibt es oft welche von Einrichtungen ausgeschrieben, die dann Zusatzleistungen fordern, etwa wenn es von der Kirche ist, dass du etwas in der Gemeinde machst/gemacht hast oder so etwas in der Richtung.
Die Ausbildungskosten sind dumm aber Essenskosten und Miete wird dir auf den Magen schlagen. Dann fallen auch noch so Kosten im Studium an, wenn du mit Büchern arbeiten willst, musst du die wohl kaufen, denn in andere darfst du ja nichts reinschreiben.
Letztlich bleibt es immer eine Wahl wie du deine Zeit einteilen willst, willst du Bücher kaufen oder lange beim Kopierer stehen, willst du schnell und nur studieren, dafür Schulden machen, willst du ggf. im Studium noch andere Bücher lesen, mal ne Reise machen, dich anderweitig ausleben, und und und.
Wahrscheinlich wird dein Plan absolut fürn Arsch sein, weil du dich im Studium eh umorientierst oder nennen wir es entwickelst :-)·
Vielleicht bist du aber auch einer der streng nach "Master-Plan" leben kann, dann kannst du etz schon die Einkaufslisten für die kommenden Jahre schreiben.
Viel Erfolg.
Wahrscheinlich wird dein Plan absolut fürn Arsch sein
:D
Tip1: Wenn du umziehen solltest, erkundige dich vorher, wie viel die Miete in der jeweiligen Stadt kostet (Einzelappartment, Wohnheim, Wohngemeinschaft). Da gibt es manchmal extreme Unterschiede... in den Großstädten kostet es natürlich mehr als in einer Kleinstadt. Das teuerste bei mir ist zZt die Miete, danach "Überlebenskosten" und dann die Bücher.
Tip2: Versuch die Regelstudienzeit einzuhalten, jedes Semester, dass man länger benötigt, "verdient" man kein Geld. Mit einer guten Ausbildung ist das als Vollbeschäftiger nee Menge Asche.
Tip3: In BaWü braucht man ab dem jetzigen Semester keine Studiengebühren zu zahlen, wenn man 2 Geschwister besitzt, die keinen Antrag auf Studiengebührenbefreiung in BaWü beantragt haben.
Tip4: Im Osten sind die Mieten günstiger. ;)
in den Großstädten kostet es natürlich mehr als in einer Kleinstadt
Nicht zwangsläufig. Sagt zwar auch schon Tipp 4, aber um zu zeigen, wie krass der Unterschied sein kann:
Wohnungen in Heidelberg sind gut doppelt so teuer wie welche in Berlin.
Ich studiere Informatik in Magdeburg (Ostdeutschland). Bei uns wird sich schon beschwert, wenn der Semesterbeitrag von 50 auf 60 Euro erhöht wird :D. Darin enthalten ist auch der öffentliche Nahverkehr. Da ich aus Kostengründen noch zuhause wohne und eine Fahrgelegenheit zur Uni habe, komme ich mit gut 200 Euro im Monat für Studiensachen aus. Übern Daumen 1000 Euro im Jahr. Darin enthalten ist tägliches Essen in der Mensa (eine Mahlzeit übern Daumen 3 Euro).
Von Kommilitionen weiß ich, dass die Wohnungslage sehr gut ist. Einraumwohnungen sind etwas teurer. Magdeburg hat aber über 10.000 leerstehende 2-3 Raumwohnungen, die für eine WG geeignet sind und demnach sehr günstig zu bekommen.
Man merkt, dass Magdeburg ein Mekka für Pfennigfuchser ist :D, die meisten Kommilitonen sind aus ganz Deutschland verteilt, weniger aus dem Umland. Die OvGU Magdeburg ist nun auch nicht wirklich die bekannteste Universität!
Zu den Wahlen der Kurse: Vergiss es! Mein Gymnasium war nicht das schlechteste, aber das was ich in der Uni brauche, hat nichts mit der Schule zu tun. Deshalb mein Tipp: Mach das, was dir Spaß macht und wo du dann am wenigsten Arbeit hast - genieße dein Schulleben einfach, hab ich auch gemacht und das hat gut getan!
ich studiere an der TU Berlin und wir zahlen keine Gebühren, nur Semesterbeitrag ca. 250 Euro. TU hat einen guten Ruf und bin sehr zufrieden. Zudem ist Berlin viel billiger als West- oder Süddeutschland. Somit kann man monatlich mit 600Eu auskommen.
Ganz allgemein rate ich Dir von einer privaten Hochschule wie der SAE und Co. ab. Die Ausbildung ist oft nicht besser als an einer öffentlichlichen Hochschule und hinzukommt das an den privaten oft viele "unqualifizierte" Studenten studieren, die sich dort eingekauft haben. Dieses Umfeld beeinflusst deine Ausbildung nämlich ebenso, wie deine Profs. und Ausbilder.
Ganz allgemein rate ich Dir von einer privaten Hochschule wie der SAE und Co. ab. Die Ausbildung ist oft nicht besser als an einer öffentlichlichen Hochschule und hinzukommt das an den privaten oft viele "unqualifizierte" Studenten studieren, die sich dort eingekauft haben. Dieses Umfeld beeinflusst deine Ausbildung nämlich ebenso, wie deine Profs. und Ausbilder.
stimme ich zu. SAE hat sogar einen relativ schlechten ruf und einige studiengänge werden gar nicht anerkannt.
lieber eine gute staatliche schule - günstiger und: da muss sich jeder bewerben um hinzukommen.








