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Bildungsstreik
Hey, ich bin an einem (nicht repräsentativen) Meinungsbild interessiert.
Heute gab es ja deutschlandweit Demonstrationen von Schülern und Studenten im Rahmen des Bildungsstreiks. Im Fall von Berlin geht es unter anderem um Mittelkürzungen im Ausbildungsbereich, aber darauf will ich hier nicht hinaus. Großer Aufhänger ist ja die Aussage "Der Bachelor ist viel zu stressig, den kann man doch gar nicht schaffen. Und Gymnasium in 12 Jahren auch, da hat man doch gar keine Freizeit mehr".
Ich für meinen Teil habe insbesondere im 11. Schuljahr, dass den Schülern jetzt ja "weggenommen" wurde, kaum etwas gelernt, weil aus Rücksicht auf die sich im Ausland befindenden Schüler wenig Stoff durchgenommen wurde. Und auch den Rest meiner Schulzeit habe ich nicht übertrieben viel gearbeitet - ich kann mich tatsächlich an keinen Tag erinnern, an dem ich nach der Schule noch nennenswerte Zeit mit Lernen und Hausaufgaben verbracht habe. Für Klausuren habe ich nur vor dem Abi gelernt.
Jetzt, im Studium, habe ich zwar wesentlich mehr zu tun, das liegt aber vorallem daran, dass ich zwei Vorlesungen mehr höre als mein Studiengang vorschreibt. Und solange ich mich zumindest drei Tage in der Woche zusammenreiße und den Stoff wirklich nacharbeite, komme ich auch gut hinterher. Von den Einschränkungen des Bachelors merke ich kaum etwas. Zwar darf ich nicht in zwei Fächern gleichzeitig eingeschrieben sein, daran, die entsprechenden Scheine zu machen, hindert mich aber niemand. Klausuren am Semesterende gibt es hier schon wesentlich länger als seit der Bacheloreinführung. Dass man sich die Abschlussnote nicht mehr durch einen Querschläger versauen kann, weil alle Noten in den Bachelor eingehen, finde ich gut.
Frage: Wie seht ihr das? Seid ihr auch gegen "Turbobildung"? Sind die Beschwerdeführer weniger intelligent oder einfach nur faul? Ist es nicht Unsinn, die Proteste so kurz vor den Klausuren durchzuführen - gerade wenn alle, die sich beteiligen, so gestresst sind? :-)
Hi,
ich denke, dass es nicht nur um das eigentliche Studienfach geht, sondern um das Studententum allgemein. Man sitzt eben weiter in einer Schule, die Freiheiten gehen z.T. flöten und die Zeit allgemein weniger. So gibt es viele Studenten, die sich auch in andere Vorlesungen reingesetzt haben, einfach, um ihre allgemeine Bildung zu verbessern. Ebenso Parallelstudium oder Einsatz in fachfremden Vorlesungen wird erschwert.
Es geht nicht darum, dass die Studenten faul sind. Es geht darum, dass das Studium keine Schule ist, niemals war und (hoffentlich) niemals sein wird. Es ist eine gänzlich andere Einstellung.
So gibt es viele Studenten, die sich auch in andere Vorlesungen reingesetzt haben, einfach, um ihre allgemeine Bildung zu verbessern. Ebenso Parallelstudium oder Einsatz in fachfremden Vorlesungen wird erschwert.
Genau das mach ich. Als Bachelorstudent. In 2 anderen Fächern. Das eine lass ich als Nebenfach anrechnen, beim anderen sammel ich Scheine, um später die Möglichkeit zu haben, mich darein zu immatrikulieren und sofort den Bachelor zu schreiben...
Es gibt zwar Fächer - insbesondere BWL/VWL - wo einige Professoren zu faul sind, mehr Klausuren zu korrigieren als notwendig - die Kritik sollte sich dann aber imho gegen die entsprechenden Profs richten. Dass der reine Zugang interessehalber zu einer VL verweigert wurde, habe ich noch nie erlebt.
Ich habe nichts gegen die Argumente für die Einführung des Bachelors, von wegen internationale Vergleichbarkeit etc pp. Doch die Gestaltung und die Art und Weiße der Einführung halte ich für unglücklich.
Ich weiß nun nicht, wie es bei dir war, doch bei meiner Freundin (Politikwissenschaften in Mannheim, 1. Studiengang mit Bachelor) war der Stoff sehr komprimiert, die Vorgaben, was man wann zu tun hatte, sehr strikt und nebenher noch zusätzlich andere Vorlesungen zu hören ging zwar, wurde aber praktisch von keinem genutzt. Hatten wohl alle genügend mit ihrem bisherigen Vorlesungen zu tun, nebenher dann noch Arbeiten etc pp.
Gerade das Strikte, die konsequente "Abfertigung" von Studierenden ist nicht für jeden Studiengang geeignet. Aber wer weiß, eventuell sieht das in der Praxis häufig dann doch anders aus, dass man zum "forschen" kommt, dass man nicht nur zielstrebig und ergeizig seinem Abschluss entgegenhetzen muss.
Ich fand in diesem Zusammenhang dieses Interview ganz interessant.
Edit: Und um folgende Fragen zu beantworten:
Frage: Wie seht ihr das? Seid ihr auch gegen "Turbobildung"? Sind die Beschwerdeführer weniger intelligent oder einfach nur faul? Ist es nicht Unsinn, die Proteste so kurz vor den Klausuren durchzuführen - gerade wenn alle, die sich beteiligen, so gestresst sind? :-)
1) Ich bin weder für noch gegen TB. Beides ermöglichen.
2) Weder weniger intelligent noch faul. Sie sehen den Sachverhalt anders.
3) Wayne ;)
Ich fand in diesem Zusammenhang dieses Interview ganz interessant.
Die letzte Frage des Interviewers insbesondere. Es steht ja jedem Mitarbeiter der Universität frei, die Regeln so weit wie möglich auszureizen - die Klausuren sehr einfach zu gestalten, Anwesenheitslisten so aufzubauen, dass sich Studenten unauffällig nachtragen können, etc.
Es ist mMn überhaupt nicht zweckdienlich, da den Ideologen zu machen, sich hinzustellen und zu protestieren, und gleichzeitig die eigenen Möglichkeiten zur Einflussnahme nicht zu nutzen.
Mir ging es auch nicht um ihn als Person oder um seinen Ausstieg. Mir ging es um seine Argumente, die er bringt. Und die finde ich nachvollziehbar und sehe auch die Gefahr, dass es soweit kommt.
Dass es nicht so kommen muss, ist mir klar. Dass man dagegen als Professor angehen kann, ist mir auch klar. Nur inwieweit die Professoren in der Praxis ausscheren können, inwieweit sie nicht von der Leitung beeinflusst und unter Druck gesetzt werden, ist die andere Frage. Wenn man hört, was in Hamburg zB an der Uni abging mit der Direktorin, oder auch mit der Grundschullehrerin in Bayern, kann man da schon zweifeln.
Noch was..
Weder weniger intelligent noch faul. Sie sehen den Sachverhalt anders.
Warum stützt sich die öffentliche Diskussion dann so auf das Belastungsargument? Die Argumentation bezüglich der Verschulung ist doch absolut legitim.
..auch mit der Grundschullehrerin in Bayern, kann man da schon zweifeln.
Das stimmt natürlich. Allerdings haben zumindest bei mir der Unipräsident, unser Dekan und die meisten Professoren dazu aufgerufen, sich an der Demonstration zu beteiligen. An denen sollte das also nicht scheitern.
Noch was..
Weder weniger intelligent noch faul. Sie sehen den Sachverhalt anders.
Warum stützt sich die öffentliche Diskussion dann so auf das Belastungsargument? Die Argumentation bezüglich der Verschulung ist doch absolut legitim.
Naja, die Belastung steigt ja auch. Man studiert in kürzerer Zeit, der Stoff sollte doch gleich bleiben, ergo hat man mehr zu tun, die Belastung ist höher. Um das gleiche zu lernen, musst du mehr Energie reinstecken.
..auch mit der Grundschullehrerin in Bayern, kann man da schon zweifeln.
Das stimmt natürlich. Allerdings haben zumindest bei mir der Unipräsident, unser Dekan und die meisten Professoren dazu aufgerufen, sich an der Demonstration zu beteiligen. An denen sollte das also nicht scheitern.
Wenn es an denen nicht scheitert und sie das somit nicht mitstützen wollen, warum dann überhaupt einführen?
Um das gleiche zu lernen, musst du mehr Energie reinstecken.
Also doch faul ;-)
...warum dann überhaupt einführen?
Weil sich einige Politiker dadurch auszeichnen, Experten für alles zu sein und konsequent an der Realität vorbei zu entscheiden. Wiedemauchsei: Auf der Ebene gibt es nichts zu diskutieren, die Umsetzung des Bologna-Prozesses ist auch mMn mies. Mir geht es ja wie gesagt nur um die Frage, ob die Behauptung der ständigen Überbelastung so wirklich haltbar ist.
Wie seht ihr das? Seid ihr auch gegen "Turbobildung"?
Da ich derzeit noch selbst dabei bin, mein Abi zu machen, kann ich zum Thema Studium leider nichts beitragen. Ich denke aber auch, dass G8 keine zu große Zumutung für die Schule darstellt. Die Erfahrung mit G9 zeigt mir, dass man locker ein Jahr einsparen könnte, immerhin ist das Gymnasium die höchste Schulform!
Die Gymnasien wurden in den letzten Jahren sowieso überflutet mit Schülern die eigentlich für die Realschule vorgeschlagen wurden. Sollen halt diejenigen, die sich nicht in der Lage fühlen das zu Packen auf die Realschule wechseln.
Wer in der 5.Klasse schon Nachhilfe braucht (an unserer Schule keine Seltenheit) sollte es einsehen, dass das nicht der richtige Weg ist. Oft dringen Eltern ihre Kinder auch gegen deren Willen aufs Gymnasium zu gehen, da sie die beste Zukufnt für ihr Kind wollen. Erreichen tuen sie damit aber das Gegenteil.
Mir geht es ja wie gesagt nur um die Frage, ob die Behauptung der ständigen Überbelastung so wirklich haltbar ist.
Nunja, bei meiner Uni ist sie nahezu nicht tragbar, ich hätte, durch ein wirkliches Parallelstudium also eine Ganztagsschule (Bachelor) + die "normalen" Vorlesungen. Wenn man jetzt z.B. arbeiten muss, da sich nicht jeder mal kurz 600€+ pro Semester leisten kann, kann es doch etwas viel werden.
Zudem sprichst du natürlich ebenfalls sehr subjektiv - eine leistungsschwächerer Student muss u.U. wesentlich mehr machen.
Außerdem sollte es in einem Studium um eigentständiges und interessiertes Lernen gehen. Man bekommt zwar einige Rahmenpunkte vorgesetzt, sollte aber eigentständig nachlernen und weiterlernen. In einer Schule ist das schlicht nicht der Fall.
Durch das BaMa-System wird die Uni zum Handlanger der Wirtschaft. Somit ist die Forschung (da Uni = Forschung) nicht mehr unbedingt frei, die Lehre gleich gar nicht.
Zudem sprichst du natürlich ebenfalls sehr subjektiv - eine leistungsschwächerer Student muss u.U. wesentlich mehr machen.
Deshalb frage ich ja.
Wenn man jetzt z.B. arbeiten muss, da sich nicht jeder mal kurz 600€+ pro Semester leisten kann
Also dazu: Eine Freundin von mir lebt nur von BAFö, bekommt kein Geld von den Eltern dazu und arbeitet nicht. Trotzdem schafft sie es, pro Semester mehr als die 600€ beiseite zu legen. Durch Studiengebühren ist das Geld dann natürlich wieder weg, aber zum Sparen ist das ja eigentlich auch nicht gedacht.
Selbst wenn jemand nicht den vollen Satz bekommt: Es geht um ~60 Stunden Arbeit. Das bedeutet, dass man 15 Tage im Semester 4 Stunden arbeitet. Das sollte schaffbar sein. Die meisten, die ich kenne, arbeiten wesentlich mehr. Neben dem Studium.
Nichtsdestotrotz bin ich gegen Studiengebühren. Aber nicht, weil sich das einige nicht leisten können. Das ist imho Unsinn. Vielmehr, weil Bildung kostenfrei sein sollte.
Man bekommt zwar einige Rahmenpunkte vorgesetzt, sollte aber eigentständig nachlernen und weiterlernen
So what? Das, was man eigentlich eigenverantwortlich und freiwillig lernen soll, wird vorgeschrieben. Dadurch geht das Interesse doch nicht verloren.
Falls jemandem das Tempo viel zu hoch ist, steht es ihm ja frei, länger zu studieren. Dafür werden nach einiger Zeit Strafgebühren fällig, das stimmt - wenn man bedenkt, dass dadurch jemand anderes keinen Studienplatz bekommt, ist das aber eigentlich nicht so verkehrt. Die Zeit, die man über der Regelzeit liegen darf, könnte man vielleicht noch etwas höher setzen..
Durch das BaMa-System wird die Uni zum Handlanger der Wirtschaft.
Quelle?
Wenn man jetzt z.B. arbeiten muss, da sich nicht jeder mal kurz 600€+ pro Semester leisten kann
Also dazu: Eine Freundin von mir lebt nur von BAFö, bekommt kein Geld von den Eltern dazu und arbeitet nicht. Trotzdem schafft sie es, pro Semester mehr als die 600€ beiseite zu legen. Durch Studiengebühren ist das Geld dann natürlich wieder weg, aber zum Sparen ist das ja eigentlich auch nicht gedacht.
Selbst wenn jemand nicht den vollen Satz bekommt: Es geht um ~60 Stunden Arbeit. Das bedeutet, dass man 15 Tage im Semester 4 Stunden arbeitet. Das sollte schaffbar sein. Die meisten, die ich kenne, arbeiten wesentlich mehr. Neben dem Studium.
Nichtsdestotrotz bin ich gegen Studiengebühren. Aber nicht, weil sich das einige nicht leisten können. Das ist imho Unsinn. Vielmehr, weil Bildung kostenfrei sein sollte.
Hmm, es gibt Studenten, die ein Kind haben. Es gibt Studenten, die z.B. Krankheiten haben, oder andere Zusatzausgaben haben. Es gibt Studenten, die in Großstädten wohnen, in denen a) Studentenwohnheime oft voll sind und b) Mieten oft horrend teuer. Es gibt Studenten, die z.B. mehr als ein Hauptfach studieren wollen. Zusammen mit Bachelor eine schicke Kombination.
Man bekommt zwar einige Rahmenpunkte vorgesetzt, sollte aber eigentständig nachlernen und weiterlernen
So what? Das, was man eigentlich eigenverantwortlich und freiwillig lernen soll, wird vorgeschrieben. Dadurch geht das Interesse doch nicht verloren.
Falls jemandem das Tempo viel zu hoch ist, steht es ihm ja frei, länger zu studieren. Dafür werden nach einiger Zeit Strafgebühren fällig, das stimmt - wenn man bedenkt, dass dadurch jemand anderes keinen Studienplatz bekommt, ist das aber eigentlich nicht so verkehrt. Die Zeit, die man über der Regelzeit liegen darf, könnte man vielleicht noch etwas höher setzen..
Ich denke, dass es einen qualitativen Unterschied zwischen eigenständiger Lehre und vorgeschriebener Lehre gibt. Vor allem im Hinblick auf das selbstorganisierte Lernen. Man muss es ja nie machen, weder Schule noch Uni.
Durch das BaMa-System wird die Uni zum Handlanger der Wirtschaft.
Quelle?
Die eigene Meinungsbildung ist wohl Grundsatz dieser Diskussion, oder? Ich meine - Zitate von anderen Leuten gegeneinander ausspielen ist vielleicht spannend - jedoch nicht immer sonderlich hilfreich.
Da du es aber offenbar verlangst: Lies einfach mal z.B. http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,615669,00.html. Man muss / soll z.B. immer und überall Praktika machen. Das ist der Uni doch egal, ob man ein Praktikum macht oder nicht. Darum geht es bei denen ja nicht - die Universität war noch nie für ihre Anwendungen berühmt, viel eher für die Theorie. Für die Wirtschaft ist das natürlich gut, da nicht so "realitätsferne Alumni" aus der Uni kommen.
Selbst einer der Aufsichstratsvorsitzenden von Audi meinte, dass sie gerne Bachelor-Studenten einstellen wollen und diese dann noch nebenher irgendwo studieren sollen. Klar, das ist ja super für das Unternehmen: die Ausbildung zahlt der Staat er selbst und die Lehre ist doch eh nicht so wichtig. Und die Universität lassen sich für so etwas instrumentalisieren.
Hmm, es gibt Studenten, die ein Kind haben.
Das ist ein Punkt. Stimmt.
Ich denke, dass es einen qualitativen Unterschied zwischen eigenständiger Lehre und vorgeschriebener Lehre gibt.
Das widerspricht sich ja gar nicht. Der Bachelor schreibt ja nicht vor, wie man zu lernen hat, sondern vielmehr, was.
Lies einfach mal z.B. http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,615669,00.html.
Kenne ich schon, spricht für mich um ehrlich zu sein für den Bachelor:
Der Student Guido beispielsweise studierte 17 Semester BWL an der TU Berlin. Statt Praktika zu machen, jobbte er in den Semesterferien als Tennislehrer im Ausland.
Man muss / soll z.B. immer und überall Praktika machen. Das ist der Uni doch egal, ob man ein Praktikum macht oder nicht. Darum geht es bei denen ja nicht - die Universität war noch nie für ihre Anwendungen berühmt, viel eher für die Theorie
Kann man auch anders formulieren: Die Uni passt ihr Angebot an die Anforderungen der Studierenden an. Reine Theorie passt nicht mehr dazu, dass alle Welt studieren will, ob fachlich interessiert oder überhaupt dazu in der Lage, wissenschaftlich zu arbeiten.
Ich behaupte, dass zumindest die Mehrheit eigentlich nur studiert, weil man das halt macht und sie in einer Berufsausbildung keine Alternative mehr sehen, weil man mittlerweile selbst um einen Kindergarten zu leiten studiert haben muss. Und wenn man Fälle wie Guido aus Deinem Link in Richtung Beruf schubst, ist das sicher auch nicht so schlecht.
Dazu kommen Studiengänge, die weder viel Forschung zulassen noch auf einen Beruf vorbereiten, von dem man auch nur die Bezeichnung irgendwo ernst nimmt. Beispiele? Abenteuer- und Erlebnispädagogik, Kindertanzpädagogik, .. die Seite hat noch andere tolle Sachen zu bieten. Das hat nur noch wenig mit Theorie zu tun. Auch, dass man heutzutage Ausbildungsberufe studieren kann, spricht für mich dafür, dass sich die Aufgaben einer Universität wandeln.
Also so schlimm finde ich die Verschulung zuminest in meinem Studiengang (Biochemie) nicht. Wir haben in den ersten 4 Semestern einen Pflicht Stundenplan, aber da werden Grundlagen gelegt, die man als ausgebildeter Biochemiker einfach braucht, weil es dermaßen elementare Dinge sind.
ich wackel mal ins labor



