Anwalt Gravenreuth zu Haftstrafe verurteilt

von Fabian Ziegler | 0 | 1731 Aufrufe

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Zu insgesamt sechs Monaten Freiheitsstrafe ohne Bewährung wird der Rechtsanwalt wegen versuchten Betrugs vom Amtsgericht Berlin-Tiergarten verurteilt. Der Streit begann im Jahr 2006, als der Münchner Anwalt eine Abmahnung an die Taz geschickt hat, weil diese ihm unaufgefordert eine Bestätigungs-E-Mail für den Erhalt des Taz-Newsletters geschickt hatten.

Daraufhin erwirkte der Münchner Anwalt eine einstweilige Verfügung beim Landgericht Berlin gegen die Taz auf 663,71 Euro. Nach eigenen Angaben bezahlte die Taz diese Forderung sogar, trotzdem pfändete der Rechtsanwalt die Domain Domain taz.de. Bei dem Versuch diese Domain zu versteigern griff die Taz ein und erreicht eine einstweilige Verfügung zugunsten der Taz.

Darauffolgend erstattete die Taz über ihren Anwalt Jony Eisenberg Strafanzeige wegen "versuchten Betruges", auf Grund dessen das Gravenreuth behauptete die 663,71 Euro nicht erhalten zu haben, was jedoch widerlegt werden konnte.

Das Gericht verurteilte Gravenreuth zu sechs Monaten Haft ohne Bewährung. Bis jetzt ist das Urteil ist noch nicht rechtskräftig und der Verurteilte kann noch in Berufung gehen.

Über den Autor: Fabian Ziegler
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