Kaufdown von sueddeutsche.de

von Michael K. | 0 | 2 Kommentare | 1237 Aufrufe

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Das ist, so finde ich sehr erstaunlich, dass ein Zeitungs-Unternehmen gerade in die Richtung Shopping mit einem Verkauf einsteigt. Das wird sich auf jeden Fall positiv auf die ganze Idee mit den neuen kreativen Preismodellen ausschlagen, welche derzeit immer häufiger von Firmen unterstützt und genutzt werden. Mit Kaufdown von der sueddeutsche.de eröffnet sich ein wohl schnell bekanntes Portal mit Rückwärtsauktion.

Es wird ein Produkt angeboten und dieses wird etwa jede Minute um ca. 5 Euro günstiger. Wer dann zuerst auf "Kaufen" klickt bekommt den Zuschlag. Sprich, man darf nicht zu lange warten falls man das Produkt (noch günstig) haben möchte. Alternativ gibt es Preismodelle bei denen Man für einen Geldeinsatz wie etwa 50 Cent den Preis des Produktes senkt und dann entscheidet ob man kauft.

Eigene Beschreibung des Dienstes:

Nerven bewahren und sparen - so funktioniert die große Rückwärtsauktion. Je länger Sie warten, desto günstiger wird der Preis. Aber warten Sie nicht zu lange, sonst schlägt ein Anderer zu. Der Kaufdown von sueddeutsche.de mit täglich wechselnden Angeboten.

Der Kaufdown ist keine klassische Auktion, bei der der Preis steigt, bis kein höheres Gebot mehr abgegeben wird. Der Kaufdown läuft rückwärts. Der Preis fällt so lange, bis irgendjemand bietet. Dann ist der Artikel versteigert.
Damit es spannend bleibt, gibt es Tag für Tag einen anderen Artikel zu ersteigern. Insgesamt 43 verschiedene Artikel an 43 Tagen.
Und da ist für jeden etwas dabei: vom Mountainbike über hochwertige Designermöbel bis zu einer Fahrt mit einem Zeppelin - und zum großen Finale wird sogar ein Auto versteigert.

Weitere Erklärungen sind in den FAQ des Anbieters zu lesen. Aufgrund mangelnder Promotion des Angebots geht man hier eher von Werbung für die Süddeutsche Zeitung als von einem neuen Absatzmarkt aus. Das ist jedoch reine Spekulation.

Über den Autor: Michael K.
Student für Interaktive Medien. Nebenjob als Webjunkie und Programmierhengst. Eine Arbeitsprobe gibt es unter radiozeug.de (Portal zum Musik entdecken und hören) sowie webregard.de (Blog) #php5.3 #mysql #oracle #as3 #jquery #javascript #musik #snowboarden #design #mac
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Kommentare: Kaufdown von sueddeutsche.de

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Wirds nicht teurer?
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Hat das ganze nicht den Effekt, dass die Waren eher teuerer als günstiger über den Tisch gehen? Besonders bei solchen Produkten wie "Grillkurs", wo der Besucher den Preis schwer einschätzen kann.

Fabian Ziegler am 05.05.2008 um 16:07
Re: Wirds nicht teurer?
Beantworten

Also wie bei allen Anbietern wie z.B bei Preisbock.de oder guut.de sollte man immer erst nochmal vergleichen ob es das Produkt nicht auf Ebay oder sogar beim Händler (heise Preisvergleich) gleich oder günstiger gibt. Aber theoretisch kann man so wie Gestern die Cinemathek der SZ günstig erwerben. Es ist halt bei diesen neuen Preismodellen mehr Lotterie im Spiel... Aber speziell in diesem Fall kann man durchaus ein Schnäppchen rausholen, außer viele sind bereit schnell zum hohen Preis zuzuschlagen. (Wir gehen davon aus, dass der Anbieter strikt nach seinen eigenen Angaben arbeitet)

Hat das ganze nicht den Effekt, dass die Waren eher teuerer als günstiger über den Tisch gehen? Besonders bei solchen Produkten wie "Grillkurs", wo der Besucher den Preis schwer einschätzen kann.

Michael K. am 05.05.2008 um 17:40