Tod dem Internet Explorer! ...6!

von meggs | 0 | 30 Kommentare | 2101 Aufrufe

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Monatelang - nein jahrelang - wurde über den Internet Explorer 6 gegrummelt, genörgelt und geschimpft. Microsoft hat das freilich nicht interessiert und man hat brav den Kopf eingezogen und Ewigkeiten für CSS-Fixes im IE verschwendet.

Nun, da der Marktanteil des Internet Explorer 6 endlich zu bröckeln beginnt (wir berichteten), trauen sich die Ersten ein Statement abzugeben und auf den Ausschluß des Internet Explorer 6 zu pochen.

Immer mehr Blogartikel namhafter Webdeveloper und Designer nehmen sich dieser Angelegenheit an und erste Firmen bauen auf den Ausschluss dieses völlig veralteten Browsers. Bleibt zu hoffen, dass diese Maßnahme ein möglichst schnelles Ableben in Richtung des IE5-Marktanteiles herbeiführt.

Bild zu Tod dem Internet Explorer! ...6!
Ruft man mit dem IE6 den Apple-Service MobileMe auf erscheint lediglich dieser Hinweis mit dem Verweis auf moderne Browser - Apple fixt verständlicherweise nicht mal mehr den PNG-Bug keine Alphatransparent zu unterstützen (einer der vielen Bugs im IE6)

Aufruf

Nun möchte ich diese Plattform nutzen, eine Aufruf oder besser eine Empfehlung zu geben, den Internet Explorer nur noch unter Vorbehalten zu unterstützen oder ganz auszuschließen.

Die Möglichkeiten dazu sind groß und oft leicht zu ermöglichen. Zum Beispiel mithilfe der Conditional Comments ist es sehr schnell und einfach möglich, dem IE6-User einen Warnhinweis auszugeben oder ihm den Zugriff auf die Website ganz zu verwehren. Damit dem Internet Explorer 6 den längst überfälligen unsanften Flug in den Mülleimer zu geben.

Je mehr sich dieser Initiative anschließen, desto schneller steigen jetzige IE6-Nutzer auf moderne und sichere Browser um.

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Kommentare: Tod dem Internet Explorer! ...6!

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Dein Bestreben den IE6 aus dem Verkehr zu ziehen ist ja löblich, nur nicht ganz so einfach. Einen Warnhinweis zeigen oder den Zugriff komplett verwehren kann ich mir nur auf privaten Seiten vorstellen. Spätestens auf Firmenseiten hört der Spaß da für mich auf. Ich kann keinem Kunden oder möglichen Kunden vorschreiben mit welchem Browser er auf meine Seite zugreift. Ich weiß, dass es ein haufen Arbeit ist, eine Website für den IE6 fit zu machen, aber es bleibt einem im Firmenumfeld meiner Meinung nach nicht viel Anderes übrig.

Ich arbeite selbst in einer Firma mit ca. 750 Clients und es sind auch noch genug mit Windows 2000 unterwegs. Auf XP werden wir dort sicher nicht einfach so umsteigen, damit kein IE6 mehr unterwegs sein könnte. Die wenigsten IT-Abteilungen werden für sowas Zeit haben.

Phillip B. am 24.08.2008 um 11:49
S/W
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http://www.hackthenet.de/weblog/209/nachtrag-zu-verdreht-den-ie6-nutzern-den-kopf

btw: Ich finde die News sehr 'aggressiv' geschrieben, auch wenn es dafür Gründe gibt..

S Z am 20.08.2008 um 15:41
Re: S/W
Beantworten

ich bin ein fan von prahlerischen/plakativen überschriften :)

meggs am 20.08.2008 um 15:52
Net so einfach
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Schön wäre es, wenn es so einfach wäre.
Browserweiche - Meldung - Downloadlink auf Firefox - der dumme, dumme User, der nicht weiß, dass es viiiel besseres gibt als seine IE6-Krücke lädt den super-duper Browser und die Welt ist wieder in Ordnung.
Nein, so einfach ist es nicht.

1. In Firmennetzen sind User aus naheliegenden Gründen oft nicht berechtigt, Software zu installieren. Fazit: Die User werden komplett ausgesperrt.

2. Andere Browser, andere Sitten. Auch wenn kein Zweifel darüber besteht, dass der IE6 der mieseste Browser ist, der derzeit nenneswerte Marktanteile hat, ist jeder neue Browser eine Umgewöhnung. Warum sollte ein User sich den Zeitaufwand zumuten, nur weil wir unsere Design/UI-Spielereien mit dem IE6 nicht ohne große Probleme umsetzen können?

3. IE7 ist auch oft keine Alternative, weil erst ab Windows XP einsetzbar, viele Firmen haben noch 2000

4. Umstieg auf ein Linux ist auch überhaupt keine Lösung, weil erstens meist nicht jede verwendete Software für Linux verfügbar ist und zweitens, auch wenn keine Lizenzkosten entstehen, eine ganze Userbasis auf ein anderes Betriebssystem umzustellen eine Menge Geld kostet.

5. User aufgrund ihrer verwendeten Technologie auszusperren ist schlicht unprofessionell.

6. Auch der Firefox hat seine Bugs und Inkompatibilitäten, auch der 3er, obwohl er endlich auch Acid2 schafft. Opera und Safari gibt es im übrigen auch noch.

7. Ein Aussperren ist ein gehöriger Imageschaden für die eigene Website/Firma. Wie fühlt sich ein User, dem gesagt wird, er kann die Website gar nicht oder nur eingeschränkt benutzen, weil er den falschen Browser verwendet, und er selbst gar nichts daran ändern kann? Denkt der, tolle Seite, die besuche ich mal wieder?

8. Wir dürfen unsere Probleme nicht zu denen des Users machen. Den User interessiert es herzlich wenig, dass 30% unserer Zeit dabei draufgehen, die Seite im IE6-Krüppel zum laufen zu bringen und es braucht ihn auch nicht zu interessieren.

Auch wenn sich die Browserlandschaft in Richtung Standardkonformität bewegt, bleibt es uns dennoch nicht aus, unsere Webseiten extensiv zu testen und anzupassen.
Dass der IE6 dabei mehr Aufwand verursacht, als alle anderen zusammen, ist bedauerlich, aber nicht vermeidbar.
Es ist nicht notwendig, dass eine Website in all ihrer Pracht und Eleganz auch im IE6 strahlt, aber sie muss 100% bedienbar und übersichtlich bleiben - und den Aufwand müssen wir treiben, ohne Wenn und Aber.


Und bis zum entgültigen Aussterben von IE6 können wir uns immer noch mit Bill-Gates-Voodoopuppen behelfen.

ruamzuzler am 20.08.2008 um 08:22
Re: Net so einfach
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Schön wäre es, wenn es so einfach wäre. Browserweiche - Meldung - Downloadlink auf Firefox - der dumme, dumme User, der nicht weiß, dass es viiiel besseres gibt als seine IE6-Krücke lädt den super-duper Browser und die Welt ist wieder in Ordnung. Nein, so einfach ist es nicht.

Dem dummen, dummen User und auch seiner dummen, dummen Firma hat man 7 Jahre Zeit gelassen auf einen anderen Browser umzusteigen. Jetzt kann man ohne Probleme den Usern langsam zeigen, dass der Browser veraltet ist.

Thomas H am 20.08.2008 um 17:58
Re: Net so einfach
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Zu 1. Tja, das nenn ich eher ein Eigentor für die jenigen Firmen. Wenn die einen guten Systemadministrator haben, sollte der auch einen Firefox oder Opera installieren können.

Zu 2. Voraussetzung für einen Job ist i.d.R. gute Felxibilität. Das gehört m.E. auch zu einem Programm-Umstieg.

Zu 3. Da haben sich Microsoft ja wohl mal selbst ein dickes Eigentor geschossen.

Zu 4. Ich habe jahrelang Windows 2000 benutzt. Jetzt bin ich vor wenigen Wochen auf Ubuntu umgestiegen und sehr zufrieden. Klar, ein neues System braucht auch seine Einarbeitungszeit. Wenn man dadurch aber tausende von Euro sparen kann, sollte man es gerne in Kauf nehmen. Bis auf ein Programm (Kassensystem, dessen Datenbank nur unter Windows läuft), habe ich alle sonstigen Programme auch unter Linux und fast alle sogar Freeware. Photoshop konnte ich über Wine installieren und es funktioniert prächtig.

Zu 5. Den IE(6) als Standard-Browser zu benutzen ist schlichtweg unprofessionell.

Zu 6. Jeder Browser hat Sicherheitslücken, auch Opera oder Safari. Dieses Problem wird es immer geben. Was den IE angeht, haben Microsoft mit ihrem ins System integrierte "Lösung" den Vogel abgeschossen. Beste Voraussetzung um Angriffe auf das System zu starten.

Zu 7. Vielleicht bewirkt es auch das Gegenteil und der User steigt um? Mit Sicherheit würde es den User erst mal vor den Kopfstoßen, aber es könnte ihn auch zum Nachdenken anregen, was leider viel zu selten der Fall ist.

Zu 8. Klar, das Aussperren ist eine radikale Lösung. Ne bessere Fällt mir grad aber auch nicht ein, damit es der dumme dumme User endlich begreift. Microsoft nutzt ja aber genau das am dummen dummen User aus! Aber vielleicht gewinnt man durch solche Aktionen auch an Verständnis, dass der User es einfach versteht, welchen Aufwand wir Programmierer fahren müssen.

Ich sehe die einzige Lösung den IE und vor allem den IE6 zu verbieten, indem man diesen ganz einfach ausschließt. Würden alle Portale der Welt den IE6 ausschließen, so wäre der User gezwungen auf einen moderneren und vor allem sichereren Browser umzusteigen. Es nur die Frage, WIE man den User überzeugt!

Sebastian ! am 20.08.2008 um 13:49
Re: Net so einfach
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sehr richtig. zwischen 2007 und 2009 sollten internetseiten eine warnung aussprechen und ich sehen keinen sinn oder kein bedürfnis ab 2010 den ie6 sowas von auszusperren. den ie7 wird dies ab 2010 dann auch mehr und mehr betreffen - wer einen browser entwickelt nachdem man 4/5 jahre nichts gemacht hat und dann wieder conditional comments nötig macht ist schlichtweg ein skandal.

wie bereits gesagt wurde: eine firma die den ie6 nutzt MUSS zugrunde gehen. darwin hat gesprochen!

ein usability argument pro ie6 vorzubringen ist lächerlich. als wäre der ff3 eine wirkliche umstellung.

ebenso sicherheit - jeder macht sicherheitsfehler aber dasproblem sind für uns die engine und an sicherheit ist der ie6 wirklich der schlechteste auf dem planeten.

damit der user überhaupt auf die idee kommt umzusteigen muss er ersteinmal darauf hingewiesen werden. für die meisten heißt das "internet" was wir "browser" nennen. dass es da verschiedene gibt wissen die nicht.

meggs am 20.08.2008 um 14:16
Re: Net so einfach
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Eine Firma die IE6 nutzt, muss zu Grunde gehen? Lustig... ;-)

Mach mal ein Praktikum in einem großen Unternehmen. (mehr als 1500 Clients). Dann wirst du verstehen, warum ein IE6 zum Einsatz kommt, und das sinnvoller ist, als ein FF und Co...

Michael Karl am 21.08.2008 um 19:36
Re: Net so einfach
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Diese Firma muss wohl oder übel auf einen neueren Browser umsteigen, wenn Sie in Zukunft das Web benutzen will...

Wenn sie aus kompatibilitätsgründen nicht umsteigen kann: Es ist gar kein Problem den IE und einen anderen Browser parallel zu installieren

Thomas H am 21.08.2008 um 22:52
Re: Net so einfach
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Ihr sucht das Problem nicht an der richtigen Stelle. Es ist nicht das Problem, weitere Software zu installieren. Das Problem ist der logistische Aufwand. In einer so großen Firma wird nicht jeder Client einzeln administriert, sondern häufig relativ zentral. Die einzelnen Mitarbeiter können sich selbst keine Software installieren.

Javascript und Flash sind meist deaktiviert, und durch die Firewalls kommt kaum was durch. Daher zählt auch nicht das Sicherheitsargument.

Ein neuer Browser bedeutet nur Arbeit. Der Admin muss alle Clients mit Updates versorgen, muss sich um Probleme vor Ort kümmern. Die Außenstellen dürfen auch nicht vergessen werden. Im Idealfall läuft auf allen Clients die gleiche Version und Co. Wenn man Pech hat, unterstützen die zentralen Update-Server keine andere Software.... Nicht zu vergessen: Neue Software bedeutet auch immer dumme Frage usw.

Die Administration eines großen Netzwerks ist kein Zuckerschlecken und hat nichts mehr mit Einzelplatzadministration zu tun.

Und im Endeffekt ist es so: Kann ich auf der Webseite eines Anbieters nicht bestellen, weil der mich ausschließt gehe ich zum nächsten. Irgendeinen wird es geben, der meine Bestellung haben möchte....

Michael Karl am 21.08.2008 um 23:04
Re: Net so einfach
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Ein Softwareupdate nach 7 Jahren ist jeder Firma zuzumuten. Stell die ml vor 2001 hätten alle Firmen noch den Internet Explorer 2 benutzt! Da hätte niemand im Internet Surfen können. Und damals haben sie es auch geschafft updates einzuspielen. Es fehlt einfach der Wille, weil es nicht notwendig ist. Wenn es aber Notwendig wird dann machen die alle ohne Probleme Updates.

Thomas H am 22.08.2008 um 11:36
Re: Net so einfach
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sag du mir nichts über große firmen. ich weiß wie es bei der EADS zugeht - genau so wie du es beschreibst. ein umstieg wäre schnell durchgeführt - man ist nur zu träge und lebt nach dem motto "anzeigen kann ichs, als brauch ich nix neuers"

wiesi schafft man es auf den internet explorer upzudaten, aber nicht, auf den ff upzudaten. ich mein, wollen denn die kleinen dummen firmen (denn dumm müssen sie ja objektiv sein) bis in alle ewigkeit den ie6 nutzen? nur dumme ausreden.

und dann kommen hier leute an die M$ verehren und keine ahnung von webdevelopent haben und nicht wissen warzm die webdesignergemeinde den ie6 verflucht. das kommt nicht von ungefähr. die zeit die sich firmen nicht für einen umstieg nehmen stehlen sie us hunderfach mit dem fixing von drecks ie6-bugs. wir haben 2008 leute. wacht mal auf.

am meisten stört mich an deinem gerede jedoch, dass du dem internet explorer eine daseinsberechtigung gibst die er nicht hat. (letzter absatz)

das problem ist ist vor allem unwissen - oft sogar von leuten die es eigtl wissen müssten.

meggs am 21.08.2008 um 23:56
Re: Net so einfach
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Harte Worte... Findest du das unbedingt angemessen?

Der Umstieg wäre schnell durchgeführt. Doch du gehst nur auf die ersten Argumente ein. Was ist mit der Umschulung, mit den Fragen, mit den Clients auf denen es fehlschlägt. Doch kein Zuckerschlecken mehr, der Umstieg...

Ich arbeite hauptberuflich als Webentwickler und darf mich jeden Tag mit dem IE herum schlagen. Sage also bitte nicht, dass ich keine Ahnung hätte.

Und wenn du professionell arbeitest und deine Zielgruppe auch den IE6 nutzt, dann tut es mir leid, aber dann musst du auch für den IE6 optimieren. Ansonsten kaufen die woanderst. Diesen und keinen anderen Sinn hatte meine letzte Aussage. Vielleicht hätte ich sie in ein Zitat setzen sollen, aber so ist es im Endeffekt. Oder glaubst du, dass die alte Frau von nebenan extra einen Firefox installiert wenn sie doch das Produkt problemlos in einem anderne Shop kaufen kann. Vorsicht diese Aussagen sind nur bildlich gedacht, nicht dass du sie wieder falsch verstehst.

Ich habe niemals behauptet, dass der IE6 eine Daseinsberechtigung hat. Aber solange eine große Nutzergruppe diesen nutzt musst du auch die Leute eingehen. Oder auch nicht. Solange dir dadurch kein Schaden entsteht: Bitte schön. Aber der Shopbesitzer, dessen Kunden zu 30% IE6 nutzen wird das nicht egal sein. Vorsicht, wieder nur ein möglichst bildlicher Vergleich...

Michael Karl am 22.08.2008 um 09:29
Re: Net so einfach
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ich kann wieder nur sagen: wenn man einen softwareumstieg als derart problematisch betrachtet wird man wohl überall so verfahren. gerade eine große firma muss doch oft auf aktuellere software umsteigen. CATIA, SAP und was weiß ich

wenn da jedes mal die admins rumheulen - gute nacht. für was gibt es sie denn.

wie gesagt: sie sind ja offensichtlich auch auf den ie6 umgestiegen. da ist der firefox ein klacks. was für probleme?? ist ein system nicht eh schon im arsch wird ganz sicher keine firefox-installation irgendetwas kaputt machen.

außerdem gibt es sehrwohl firmen die firefox3 oder safari3 oder opera nutzen.

wie eine firma ohne javascript heutzutage noch vernünftig im web agieren will ist mir sowieso ein rätsel. gerade jetzt.

wenn man immer so gedacht hätte wären wir immernoch bei feuersteinen und mammuts.

meggs am 22.08.2008 um 15:01
Re: Net so einfach
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Ich kenn viele nicht-Omas und Opas und nicht-Firmen , die den IE6 nutzen. Wenn man natürlich mit dem Kopf immer im Webdesign hängt, bekommt man das nicht so mit. Aber viele nichtsosehr-Webinteressierte nehmen einfach den Browser, der bei XP dabei ist. Ich finds gut, dass die Nutzerzahlen des IE zurückgehen, aber den Browser ausschließen wird schwer. In der Tat gibt es viele Menschen, selbst unter 20, die keinen Plan haben, wir man einen Browser installiert. Manchmal einfach über den Tellerrand gucken ;)

Bassking am 20.08.2008 um 15:46
Re: Net so einfach
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In der Tat gibt es viele Menschen, selbst unter 20, die keinen Plan haben, wir man einen Browser installiert. Manchmal einfach über den Tellerrand gucken ;)

Aber die haben doch auch andere Software auf ihrem Computer installiert und benutzen nicht nur Paint und den Windows-Rechner. Die schaffen es doch auch alles mögliche zu installieren oder zumindest sich von jemand installieren zu lassen. Einmal in 7 Jahren sollte man ihnen zumuten können eine neue Software zu installieren.

Thomas H am 20.08.2008 um 18:02
... najaaaaa
Beantworten

dem ie6 die seite gleich komplett zu verwähren, finde ich persönlich schon sehr weit aus dem fenster gelehnt... besser wäre ein netter hinweis am footer, mit nem link zu mozilla, opera, etc... wie schon gesagt. es handelt sich um sehr wenige privatpersonen, die den ie6 noch nutzen... und wer ihn weiterhin nutzen möchte, muss mit weniger optimierten seiten rechnen ....

Richard Unterberg am 19.08.2008 um 22:09
Re: ... najaaaaa
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meine rede

ich lös das inzwischen wie unten im kommentar von mir geschrieben (link!) :)

meggs am 19.08.2008 um 22:42
IE6...
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Hallo,

kann das bestätigen. Da wo ich gerade Praktikum mache ist auch nur der IE6 drauf und die Firma ist ziemlich namhaft und weltweit aktiv.

Markus Stahmann am 18.08.2008 um 23:05
Re: IE6...
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Selbst namhafte Firmen bauen scheiße ;)

Jonathan Hethey am 26.08.2008 um 00:38
hm...2
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schließe mich alex an - alles nett gemeint und schön und gut, aber fakt ist in deutschland ist der ie6 noch häufig vertreten und somit muss er unter webdevelopern auch noch berücksichtigt werden. ich meine - überall wird von benutzerfreundlichkeit geredet und dann möchte man nutzer des ie6 ausschließen?

seht es mal so, die meisten benutzer haben doch wenig bis gar keine ahnung warum der ie6 so schlecht ist und welche guten alternativen es gibt. sie suchen einfach nur informationen. jetzt möchten wir hingehen und sagen, nöööö - du fährst nen vw polo, du kommst hier nicht rein.

ich denke man muss einfach die zeit abwarten bis sich der marktanteil von alleine dahingehend entwickelt wo wir entwickler ihn gerne hätten, eine initiative finde ich dagen weniger sinnvoll.

Benutzer gelöscht am 18.08.2008 um 22:40
Re: hm...2
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polo? hö? was für ein vergleich! ist doch ein gutes auto. du meinst wohl trabant.

eben sie wissen es nicht - deshalb aufklärung. es kommt nur beiden seiten zugute.

benutzerfreundlichkeit? niemand wird ausgeschlossen. das hat niemand gesagt. der IE6 wird ausgeschlossen. das ist was völlig anderes. - 3 klicks und du hast den firefox. wie ich schon sagt: aufklärung. niemandem wird der zugriff auf irgendwas verwehrt. gerade das sit benutzerfreundlichkeit.

wenn eine firma immernoch den ie6 benutzt ist sie echt selber schuld.

ich persönlich lös das inzwischen immer so. einige design-elemente funktionieren halt dann nicht so schön wie wo anders. holt sich jetzt ein user zb den firefox und schaut dann die seite dort an ist sogar eine art lerneffekt auch dabeo und er sieht direkt den unterschied.

meggs am 18.08.2008 um 23:04
Re: hm...2
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ok - vergleich mit den autos: ich wollte nicht den ie6 = polo setzen, sondern das verhalten den ie6 zu benachteiligen verdeutlichen. jetzt wird hier die ganze zeit betont dass der ie 6 ja gar nicht ausgeschlossen wird / werden soll, ABER ich bezog mich lediglich auf den hiesigen newsartikel: "nur noch unter Vorbehalten zu unterstützen oder ganz auszuschließen"

ich denke auch dass man vor allem nicht nur an firmen denken sollte, sondern an soziale oder staatliche einrichtungen oder ähnliches. hier fehlt meist sowohl das geld für neue rechner, der firefox läuft beispielsweise längst nicht auf jedem system - win98 macht da beispielsweise schon arge probleme - und desweiteren fehlt eben das know how.

Benutzer gelöscht am 19.08.2008 um 10:15
Re: hm...2
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um auch mal einen vergleich aufzustellen: der ie6 ist wie die npd: verbieten nicht, aber ausschließen ;)

jetzt mal im ernst: wenn man 6 verschiedene stylesheets für den ie6 bastelt damit man in etwa auf das hinkommt was der ff darstellt hat man keine lust mehr auf irgendwelche omas achzugeben die dann eh nur wie website vom altenheim aufrufen.

firmen die den ie6 nutzen sind für mich nicht zukunftsfähig und sollten sich lieber nach was neuem umsehen.

3 klicks und du hast den firefox, wie gesagt. das kann meine katze.

meggs am 19.08.2008 um 14:37
Re: hm...2
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hier fehlt meist sowohl das geld für neue rechner, der firefox läuft beispielsweise längst nicht auf jedem system [...]

Gerade für ältere Hardware und zum Ersetzen von älterer Software ist Ubuntu doch perfekt. Da gibts auch keine Kostenprobleme. :)

David Danier am 19.08.2008 um 11:21
Re: hm...2
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Wenn du jemanden findest der die Systeme für lau einrichtet und Schulungen zur Verwendung gibt, würd ich sagen auf zu den Behörden und sozialen Einrichtungen - aber so gibt es da einfach zu viele Hürden finanzieller und psychologischer Art.

Ältere Menschen, die die Technik gezwungener Maßen benutzen müssen, können sich nich umstellen - zumindest nicht so einfach. Ich denke da wird zu viel erwartet.

Benutzer gelöscht am 19.08.2008 um 11:41
Re: hm...2
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Mir ging es auch eher darum, dass zumindest die von dir angesprochene finanzielle Hürde keine ist. ;-)

David Danier am 19.08.2008 um 12:31
Re: hm...2
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Keine der genannten Seiten sperrt den IE6 aus und alle sehen mit dem IE6 nahezu identisch wie im FF3 aus (zumindest die Startseiten). Sieht jetzt nicht so aus, als ob da groß Zeichen gesetzt werden, wie die News zu hoffen scheint.

Ja und grade bei Firmen wird soetwas leider nur sehr langsam auf den aktuellen Stand gebracht.
Die Benutzer in Firmen haben in der Regel nicht die Berechtigung und/oder das Wissen neue Software zu installieren.

Christian G. am 19.08.2008 um 00:36
Re: hm...2
Beantworten

Ich würde nicht unbedingt sagen selbst schuld. Hat soweit ich weis durchaus was mit der Sicherheit des Firmennetzwerkes zu tun (kann aber auch sein, dass ich hier völlig falsch liege).

Das Problem ist auch, dass sich viele Sachen - wenn man nur will - auch mit dem IE6 umsetzen lassen. Hier müsste dann die in der News beschrieben Aufklärung greifen.

Aber ich denke allgemein nützt so eine Kampagne eher im privaten Bereich etwas; bei den Firmen ist das ist immer so ne Sache mit der Umstellen. Je nach Größe der Firma ein ziemlich enormer Aufwand. Daheim kann sich jeder schnell mal den Firefox runterladen und installieren. Die Leute muss man damit erreichen.

Benutzer gelöscht am 19.08.2008 um 00:27
Hm...
Beantworten

Sag das mal den ganzen Firmen, bei denen zT tausende Mitarbeiter noch mit dem IE6 surfen (müssen), aus was für Gründen auch immer.

Ich muss selbst noch mit dem IE6 entwickeln, weil die ganze Firma den noch benutzt. Kotzt mich auch an, wird sich aber hier wahrscheinlich erst im laufe des nächsten Jahres ändern.

Benutzer gelöscht am 18.08.2008 um 19:09