Jetpack für Firefox: Webseiten mit JavaScript anpassen
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Mit der derzeit als Experiment deklarierten sogenannten Jetpack-Technik erlaubt Mozilla mittels seines Browsers Firefox die Möglichkeit Webseiten per JavaScript an eigene Vorlieben und Wünsche anzupassen. Was bisher nur mit der Erweiterung Greasemonkey möglich war, soll nun ebenfalls mit der vom Jetpack 0.8.2 zur Verfügung gestellten Page-Mod-API machbar sein.
So können beim Laden bestimmter Dokumente mittels dieser API, JavaScript-Code bzw. Scriptdateien ausgeführt werden, die Anwendern z.B. die Anpassung von Formatierung oder Farbgebung ermöglicht oder damit sogar neue interaktive Elemente hinzufügen. Ebenfalls ist es mit einer weiteren API möglich auf die Fenster und Tabs des Firefox-Browsers zuzugreifen, sowie mit einer anderen externen API Zugriff auf Communitys wie Facebook Flickr oder Twitter zu erhalten. Bereits integriert ist eine Bespin-Entwicklerumgebung und das Webentwicklungs-Tool Firebug.
Mit dem Jetpack von Mozilla können Addon-Entwickler in Zukunft Firefox-Addons programmieren, indem sie bekannte Sprachen wie JavaScript, HTML und CSS nutzen, ohne sich die bisher eingesetzte Technik XUL aneignen zu müssen. Darüber hinaus sollen die mit Mozilla Jetpack erstellten Erweiterungen ohne Browser-Neustart und ohne Rücksicht auf die Kompatibilität nehmen zu müssen, installierbar sein.
Mozilla hofft mit der Jetpack-Technik die Add-on-Entwickler-Gemeinde für Firefox damit weiter vergrößern zu können. Einige Demos und Tutorials zeigen die Möglichkeiten.



