Google - WebP statt JPEG

von Marc Rochow | 0 | 0 Kommentare | 656 Aufrufe

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Google hat sich vorgenommen das Web deutlich schneller zu machen, darunter fallen einige Neuentwicklungen wie der hauseigene Browser Chrome und das offene Videoformat WebM. Nun stellt Google ein neues Bildformat vor - WebP. Es soll, dank besserer Kompression und damit verringertem Bandbreitenbedarf, JPEG ersetzen.

Laut Google entfallen rund 65 Prozent der im Web genutzten Bandbreite auf Bilder, und sieht dadurch Optimierungsbedarf um die Ladezeiten von Webseiten deutlich zu senken. Die meisten heute verwendeten Bildformate sind 10 Jahre alt und nicht auf der Höhe der Zeit. WebP verspricht deutlich kleinere Dateien bei gleicher Bildqualität. Das neue Format wurde mit 1.000.000 zufällig und frei erhältlichen Bildern aus dem Web getestet. Diese wurden in WebP konvertiert und benötigten danach rund 39 Prozent weniger Speicherplatz. Auf einer eigens eingerichteten Seite, hat Google einige Beispiele zum Qualitätsvergleich online gestellt.

WebP ist wie JPEG verlustbehaftet, denn die meisten heute verwendeten Bilder sind in solchen Verfahren komprimiert. Zum Einsatz kommt dabei ein Algorithmus, der auf den Videocodec VP8 basiert.

WebP liegt derzeit in einer Beta Version vor. Unterstützung für Transparenz fehlt noch, soll aber in einer neuen Version integriert werden.

Über den Autor: Marc Rochow
Computer Scientologe im 7. Semester an der HS Augsburg. Schreibt gerade an seiner Bachelorarbeit im Bereich neue Webtechnologien und arbeitet als Werksstudent bei Team23. Nebenbei betreibt er noch seinen Blog www.gironimo.org
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