Open Web Apps: Mozillas Pläne in Sachen Applications
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Mozillas Pläne Apps über sein Open-Web-App-Ecosystem zu verteilen nehmen nun langsam Gestalt an - ein Prototyp mit entsprechender Definition wurde unlängst veröffentlicht und zur Diskussion gestellt.
Konkretes Ziel sei es mit dieser offenen App-Plattform, Apps anzubieten, die kostenlos oder kostenpflichtig auf jedem Gerät laufen und dabei direkt über ein flexibles Distributionssystem von den jeweiligen Entwicklern und über App-Stores vertrieben werden können.
Die offene Plattform stellt einen Gegenentwurf zu geschlossenen App-Stores, wie dem Apple App Store dar und basiert auf Webstandards wie HTML, CSS und Javascript. Denn im Gegensatz zum App-Store von Apple, bei dem Entwickler von Anwendungen für iPhone, iPod oder iPad sich zunächst einer Kontrollinstanz von Apple stellen müssen und somit der Store unter der komplette Kontrolle von Apple steht, soll das Open-Web-App-Ecosystem ohne eine zentrale Prüfinstanz auskommen. Darüber hinaus sollen die auf der Plattform von Mozilla vertriebenen Apps sowohl auf Smartphones, als auch plattformunabhängig auf Desktop-Rechnern lauffähig sein.
Der Prototyp des Open-Web-App Stores läuft browserübergreifend und unterstützt viele mobile oder Desktop-Browser wie Firefox 3.6 oder höher, Firefox Mobile, Internet Explorer 8, Chrome 6, Safari ab Version 5, Opera ab Version 10 und WebKit Mobile.
In einem Video stellt Mozilla das Open Web App Ecosystem genauer vor:
Um Applikationen kostenpflichtig anbieten zu können, wurden auf Basis von Standards, wie OpenID Mechanismen zur Identifikation und Authentifizierung integriert, die sicherstellen sollen das kostenpflichtige Apps in mehreren Browsern bzw. auch auf mehreren Geräten installiert werden können ohne mehrmals dafür bezahlen zu müssen.
Die auf der Plattform zur Verfügung gestellten Apps lassen sich sowohl in ein im Browser laufenden Dashboard, als auch vom Desktop oder auf dem Startbildschirm eines mobilen Endgeräts starten. Ebenfalls ist eine applikationsübergreifende Suche geplant mit der die Inhalte mehrerer Applikationen durchsucht werden können.
Ein ähnliches Angebot wird übrigens auch schon von Google angeboten, wobei der Chrome Web Store gezielt das kommende Betriebssystem Google Chrome OS bedienen und auch nur über den Chrome-Browser abrufbar sein wird.




