Google streicht zahlreiche Produkte
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Die große Reinigung nach dem Chefwechsel bei Google geht in die nächste Runde. Der Internet-Riese kündigte an zehn Produkte einzustellen oder in andere zu integrieren. Unter anderem auch die soziale Suche Aardvark, die erst im vergangen Jahr für 50 Millionen Dollar eingekauft wurde.
Wie Google in seinem Blog angekündigt hat, soll der Fokus in Zukunft stärker auf bestimmte Produkte gelenkt werden. Daher sollen einige Produkte eingestellt werden. Die an diesen Produkten arbeitenden Google-Mitarbeiter sollen andere Aufgaben erhalten.
Ganz oben auf der Abschussliste steht die soziale Suche Aardvark, die erst im letzten Jahr für etwa 50 Millionen Dollar erworben wurde. Das Thema soziale Suche will Google aber nicht aufgeben. Ebenfalls soll das Produkt Google Desktop Suche aufgegeben werden. Am 14. September soll das Produkt mitsamt allen dazugehörenden APIs, Plugins sowie dem Support eingestellt werden. Ähnlich verhält sich auch mit dem Google Pack. Google begründet die Entscheidung mit der sinkenden Nachfrage nach Downloadsoftware.
Weiterhin vor dem Aus stehen darüber hinaus der Nachrichtenüberblick Fast Flip, das Google Maps API for Flash und Google Web Security. Letzteres hatte Google zusammen mit Postini übernommen und dessen Funktionen in zahlreiche eigene Produkte integriert. Der Notizbuchddienst Google Notebook, die Subscribed Links und das Produkt Google Sidewiki, mit dessen Hilfe man Internetseiten mit Anmerkungen versehen kann, werden ebenfalls nicht weitergeführt. Zusätzlich soll auch Image Labeler eingestellt werden, da Google keine Hilfe mehr von Nutzern benötigen würde um Bilder mit Tags zu versehen.
Trotz dieser Einstellungs-Ankündigungen hat Google jedoch betont, dass man auch künftig Neues ausprobieren will. Sollten die Produkte nicht fruchten, würden sie wieder aufgegeben werden.



