Bestandsaufnahme: Verbreitung von mobilen Browsern

von Andreas Hackl | 0 | 3076 Aufrufe

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Auf portablen Geräten zu Surfen ist schon länger möglich, doch erst mit dem Aufkommen von Smartphones und Tablets ist es so richtig in Mode gekommen.
Auch auf die Webentwicklung hat dies Einfluss, da immer häufiger der Ruf nach Websiten laut wird, welche die Kriterien des "Responsive Design" gerecht werden - also die Darstellung der Inhalte abhängig vom Anzeigegerät optimieren.
Anhand der Webmasterpro-Webanalyse (Daten für Deutschland) haben wir überprüft, wie groß der Anteil an mobilen Browsern ist und ob sich darauf die Notwendigkeit ableitet, dem Trend der Seitenoptimierung folgen zu müssen. Als Stichtag wurde der 1. August 2012 gewählt.

Vergleicht man die Verbreitung von Mobilbrowser mit denen, die auf Desktops laufen, ist zu erkennen, dass die Mobilbrowser noch ein Nischendasein fristen. Ihr aktueller Marktanteil liegt etwa bei 10%.
Betrachtet man diese Statistik im Detail, scheinen vornehmlich zwei Browser um die Führungsposition zu kämpfen: zum einen die mobile Version des Safari und zum anderen der Android Browser. Safari führt hier aktuell mit 65% Verbreitung die Statistik an und wird vom Android Browser mit ca. 34% gefolgt. Danach folgen, kaum erwähnenswert, Opera Mini, der Symbian Browser und IE Mobile mit je knapp 1%. Scheinbar schafft es nicht einmal der in der Desktopumgebung in Deutschland so gern gesehene Firefox in seiner mobilen Variante ernsthaft in den Konkurrenzkampf einzutreten (aktuell etwa 0,8%).

Bild zu Bestandsaufnahme: Verbreitung von mobilen Browsern

Nebenstehend findet sich in der Abbildung die Marktanteile der Mobilbrowser am Gesamtmarkt im Verlauf der letzten 24 Monaten. Seit Juli 2010 haben vor allem Mobile Safari und Android Browser kontinuierlich zugelegt.
Interessante Bemerkung am Rande: Mittlerweile scheint der Mobile Safari häufiger benutzt zu werden als der große Bruder im Desktopbereich, was sich vermutlich in naher Zukunft nicht ändern wird, da Version 6 noch nicht für Windows geplant ist (wir berichteten).

Über den Autor: Andreas Hackl
Hat Internetbasierte Systeme an der FH Trier studiert und sieht sich völlig selbstverständlich als Netzbürger.
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