Whois liefert in Zukunft wesentlich weniger Informationen zu Domaininhabern

von Nicolas Hofmair | 0 | 663 Aufrufe

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Whois, so wie wir es kennen, wird also demnächst teilweise nicht mehr existieren. Schon bald, genauer ab 25. Mai, wird man bei der Whois-Abfrage nur noch begrenzte Informationen erhalten. Denic-Geschäftsführer Jörg Schweiger hat in einem Interview einige Fragen zu dem Thema beantwortet.

Mit "Whois" kann jeder ganz unkompliziert herausfinden, wer hinter einer Website, bzw. der registrierten Domain der Website steht. Das geht etwa mit Tools wie https://www.whois.com/whois/.

Hinter allen zur Zeit über 16 Millionen registrierten Domains der Top-Level-Domain ".de" steht https://www.denic.de/. Der Geschäftsführer Jörg Schweiger hat sich dabei bei der Domain Pulse Konferenz in München zu den anstehenden Änderungen geäußert.

Seit Jahren gibt es Streit zwischen Datenschützern und eben den Leuten die auf absolute Transparenz im Web setzen, die unter anderem notwendig ist etwa für die mögliche Strafverfolgung für Kriminalität im Internet. Denic hat sich jetzt zu einem Schritt entschieden und wird den Umfang von Whois einschränken und anpassen. So soll es nicht mehr so leicht sein, private Informationen ohne weitere Probleme zu bekommen, wie es aktuell der Fall ist. So wird es Beispielsweise nur noch eine E-Mail-Adresse zur Kontaktaufnahme geben und keine Telefonnummern oder Postadressen veröffentlicht.

Welche technischen Details sich nun tatsächlich ändern werden, ist im gesamten Interview auf heise.denachzulesen.

Über den Autor: Nicolas Hofmair
Studiert Interaktive Mediensysteme in Augsburg und ist Werkstudent bei TEAM23 GmbH.
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