Schlappe für SCO: UNIX gehört Novell

von David Danier | 0 | 1732 Aufrufe

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Der Kampf von SCO um die Rechte an UNIX sollten nun abgeschlossen sein. Der Bezirksrichter Dale Kimball urteilte nun, dass die Rechte an UNIX Novell besitzt. Damit wird den anderen Rechtsstreits von SCO gegen die Linux-Welt jegliche Grundlage entzogen.

SCO hatte im Jahr 2004 IBM angeklagt, es habe Quelltext aus dem von SCO lizenzierten UNIX in Linux integriert und so die Rechte von SCO verletzt. Als Schlussfolgerung sollte - laut SCO - auch Linux ihre Rechte verletzen, es wurde von SCO als "illegales UNIX-Derivat" bezeichnet. Obwohl SCO jeden Beweis schuldig blieb verklagt SCO bald eigene Kunden, Autozone und DaimlerChrysler, und fordert Lizenzgebühren. Bis Mitte 2005 hielt SCO die Linux-Welt mit Klagen in Schach, dannach wurde es zunehmend stiller.

Nach jahrelangem Hin und Her läutet nun das Urteil von Bezirksrichter Dale Kimball das Ende dieses Rechtsstreits ein. Er entschied, dass Novell die Recht an UNIX und UnixWare gehören, wodurch den Vorwürfen seitens SCO jegliche Rechtsgrundlage genommen wird. Das Urteil geht sogar so weit, dass es Novell erlaubt die Anklage von SCO gegen IBM für nichtig zu erklären.

Ungeachtet dieses Urteils ist der Kampf noch nicht zu Ende. Es sind immer noch einige Klagepunkte offen, außerdem könnte SCO das Urteil noch anfechten.

Über den Autor: David Danier
David Danier arbeitet seit mehr als neun Jahren im Bereich Web Programmierung und ist unter anderem Geschäftsführer der Webagentur Team23 sowie Webmasterpro.de.
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