Linux-Kernel in Version 2.6.24 erschienen
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Die Änderungen vom 2.6.24 sind die Größten, die der 2.6er-Zweig vom Linux-Kernel bisher erlebt hat. Grund dafür ist wohl hauptsächlich die Zusammenlegung der Architekturen i386 und x86_64 zu einem allgemeinen x86-Zweig um Redundanzen zu vermeiden. Vorher war es des öfteren vorgekommen, dass Probleme in einer Architektur behoben wurden und der Fehler auf der anderen Architektur trotzdem weiterhin bestand.
Die Speicherverwaltung wurde im ein System ergänzt, welches die Fragmentierung des Speichers möglichst verhindern soll. Davor war es möglich, dass schon nach kurzer Laufzeit nur noch wenige große, zusammenhängende Speicherblöcke verfügbar waren. Der im 2.6.23er-Kernel eingeführte Completely Fair Scheduler hat einige Verbesserungen und Feintuning erhalten.
Viele WLAN-Treiber wurden inzwischen auf den neuen WLAN-Stack angepasst und haben nun Einzug in den Kernel gehalten. Insgesamt sieben neue WLAN-Treiber sind nun verfügbar, einzig ath5k wird als letzter großer Chipsatz noch vermisst. Desweiteren gab es Änderungen an der Virtualisierung, am USB-Treiber, viele neue Treiber und einiges mehr.
Der komplette Changelog listet alle Änderungen, eine Zusammenfassung ist auf heise Open und Kernelnewbies einzusehen. Der neue Kernel kann wie immer komplett oder als Patch von kernel.org heruntergeladen werden.


