Schwache SSL-Schlüssel bei Debian
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Vor zwei Jahren wurde in Debian ein Problem in der OpenSSL-Bibliothek behoben, leider wurde dadurch anscheinend ein neues Problem aufgerissen. Gestern wurde deswegen ein Update veröffentlicht, der Fehler selbst scheint weitreichende Folgen nach sich zu ziehen.
Alle Schlüssel, die seit dem ersten Bugfix generiert wurden sind potenziell als unsicher anzusehen. Da dieses Bugfix vor zwei Jahren geschehen ist sind also höchstwahrscheinlich sehr viele Schlüssel betroffen. In einigen Fällen wird es nötig sein die komplette PKI neu aufzuziehen.
Kritisch ist auch, dass natürlich auch alle von Debian abgeleiteten Distributionen, wie Ubuntu, betroffen sind. Jedem Administrator wird geraten möglichst bald das Update einzuspielen und alle seit zwei Jahren erstellten Schlüssel zu prüfen und gegebenenfalls neu zu generieren. Hierzu wird ein Perl-Script (OpenPGP-Signatur) bereit gestellt. Betroffen sind alle Schlüssel, die mithilfe der OpenSSL-Bibliothek erstellt wurden, also unter anderem: SSH, X.509-Zertifikate, Schlüssel für SSL/TLS-Verbindungen, OpenVPN und DNSSEC. Schlüssel die mithilfe von GnuPG oder GNUTLS erstellt wurden sind nicht betroffen.
Debian selbst hat derzeit alle SSH-Logins über das Public-Key-Verfahren gesperrt. Auf den internen Mailinglisten wird außerdem eine Diskussion geführt, wie es überhaupt zu dem Fehler kommen konnte.



Alle könnten betroffen sein
Im Grunde sind alle betroffen, das heisst alle die Schlüssel verwenden der auf einem auf Debian basierenden System im Zeitraum des Fehlers mit OpenSSL generiert worden sind. Das kann mehr als nur Benutzer der jeweiligen Systeme betreffen.
Schlüssel müssen neu generiert werden!
Die Schlüssel müssen neu generiert werden, sonst hilft es nichts!
Re: Schlüssel müssen neu generiert werden!
Hab das mal versucht in der News zu verdeutlichen.
...
Gut zu wissen, mom muss mal Server umkonfigurieren...