C und Python als Skriptsprachen im Web?

von David Danier | 0 | 1307 Aufrufe

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Die Entwicklung von Scott Petersen soll demnächst als Open Source erscheinen. Mit den Änderungen an der Tamarin-Engine sowie einem speziellen Compiler wird es möglich C-Code im Browser auszuführen. Der Quelltext wird hierbei zu OP-Code umgewandelt, der in der virtuellen Maschine von Flash ausgeführt werden kann. Hierbei werden einige POSIX-Funktionen sowie eine Multimedia-Bibliothek bereitgestellt, die die Anfragen an die virtuelle Maschine umsetzen.

In ersten Tests konnte so Quake sowie ein C-basierter Nintendo-Emulator (mit dem Spiel Zelda) im Browser ausgeführt werden - ohne das es zu starken Geschwindigkeitseinbußen kam. In Zukunft können so evtl. einige alte Spieleklassiker für das Web portiert werden.

Auch konnten Skriptsprachen wie Lua, Ruby, Perl und Python direkt im Browser ausgeführt werden, sicher in der virtuellen Maschine eingesperrt. Gerade für die homogene Entwicklung von Webanwendungen könnte das von großem Nutzen sein.

Bisher ist es nur möglich den C-Code in Flash auszuführen. Da Actionscript auf JavaScript basiert könnte es aber in Zukunft möglich sein auch ohne Flash-Plugin C-Code ausführen zu können, die passende JavaScript-Engine vorausgesetzt. Problematischer könnte hierbei aber die Ausgabe von Audio und Video werden.

Was sich aus dem Ansatz genau entwickelt wird sich zeigen.

Über den Autor: David Danier
David Danier arbeitet seit mehr als neun Jahren im Bereich Web Programmierung und ist unter anderem Geschäftsführer der Webagentur Team23 sowie Webmasterpro.de.
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