Google will Ajax-Seiten durchsuchen

von David Danier | 1 | 2094 Aufrufe

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Bisher können Suchmaschinen keine Inhalte indizieren, die per Javascript generiert werden. Besonders betroffen hiervon sind Webseiten, die per AJAX Inhalte nachladen. Diese zusätzlichen Inhalte sind dann für Suchmaschinen unsichtbar, was auch aus SEO-Sicht sehr problematisch ist.

Genau diese Problematik versucht eine Vorschlag aus dem Google Blog Webmaster Central zu lösen. Hierbei sollen HTML-Anker zum Einsatz kommen, was insofern sehr praktisch ist, da diese bereits heute in AJAX-lastigen Webseiten eingesetzt werden um eine funktionsfähige Browser-History zu ermöglichen.

Dennoch soll der Webmaster selbst entscheiden können, welche AJAX-Inhalte indiziert werden, nur Anker, die mit einem Ausrufezeichen beginnen, werden indiziert (z.B. www.example.com/file?query#!test). Gleichzeitig muss der Server eine Repräsentation der per Javascript generierten Seite bereit stellen. Google schlägt von die Adresse umzuschreiben zu www.example.com/file?query&_escaped_fragment_=test, diese Adresse muss dann vom Server verarbeitet und eine Webseite inklusive der AJAX-Inhalte ausgegeben werden. Dadurch erfordert der Vorschlag natürlich massive Anpassungen.

In den Suchergebnissen selbst soll die Adresse dann natürlich wieder mit einem Anker ausgegeben werden. Der Inhalt kann dann entsprechend des Ankers per AJAX nachgeladen werden.

Über den Autor: David Danier
David Danier arbeitet seit mehr als neun Jahren im Bereich Web Programmierung und ist unter anderem Geschäftsführer der Webagentur Team23 sowie Webmasterpro.de.
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