Google gibt seine JavaScript-Tools frei

von Wolfgang Schneider | 0 | 1791 Aufrufe

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Webentwickler können ab jetzt die gleichen JavaScript-Tools nutzen, die Google für seine Projekte einsetzt. Die sogenannten "Closure Tools" werden dabei als Open-Source freigesetzt. Die von Google selbstentwickelten JavaScript-Module wurden zum Beispiel zur Entwicklung von Google Maps, Google Mail und Google Docs eingesetzt.

Das nun erhältliche JavaScript-Tool-Paket enthält dabei drei wesentliche Komponenten. Den Closure-Compiler, die Closure-Library und ein Template-Set aus vorgefertigtem JavaScript-Code.

Der Closure-Compiler sorgt für die Optimierung des Codes und bringt mit der Komponente Inspector auch eine Erweiterung für Firebug mit, mit der sich der optimierte Code im Browser anschauen lässt. Dabei ist der Compiler als Konsolen-Tool oder als Web-Applikation erhältlich.

Bei der Closure-Library handelt es sich um eine modulare und browserübergreifende JavaScript-Bibliothek, mit der sich Web-Applikationen sehr leicht zusammenstellen lassen.

Das aus JavaScript-Code vorgefertigte Template-Set kann beispielsweise für Benutzerschnittstellen genutzt werden.

Entstanden ist das Closure-Tool übrigens im Rahmen des 20%-Projects, welches es den Google-Mitarbeiten ermöglicht, sich 20% ihrer Arbeitszeit selbst frei einzuteilen.

Über den Autor: Wolfgang Schneider
Online Marketeer & Projektmanager bei Team23 in Augsburg. Netzkind der ersten Stunde und Photoshopjunky. Seit über 10 Jahren im Bereich Design, Entwicklung & Online-Marketing tätig.
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