Neuer HTML Editor Mercury mit neuem Konzept

von Christoph Herberholz | 0 | 2399 Aufrufe

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Der neue HTML Editor namens Mercury will sich nicht in die lange Reihe mehr oder minder guter Webeditoren einreihen, sondern mit einem neuen Konzept die Entwicklung von Webseiten noch flexibler machen. Wie Mercury gestrickt ist und ob sich der Umstieg lohnt erfahren Sie hier.

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Webeditoren gibt es viele. Wem Adobes Dreamweaver zu teuer ist, der hat auch bislang genügend kostenlose Alternativen zur Hand, wie CKEditor oder den bekannten TinyMCE. Wie seine Konkurrenten basiert auch Mercury auf dem sog. "WYSIWYG" (What you see is what you get)- Prinzip. Das wars dann aber auch mit den Gemeinsamkeiten.

Anders als bei üblichen Webeditoren basiert Mercury aber nicht auf einem Textfeld, welches mithilfe von verschiedenen Formatierungsfunktionen nur den Contentbereich gestalten lässt, sondern fungiert mit der Möglichkeit die ganze Seite zu editieren, quasi als kleines CMS (Content Management Sytem).

Natürlich lässt sich auf Wunsch auch die Editierungsfunktion auf die Textarea beschränken und ist so auch als Ersatz anderer Webeditioren zu benutzen. Die gleichzeitige Bearbeitung von Contents durch mehrere Benutzer bietet einen produktiven Workflow.

Eine kleine Einschränkung besteht allerdings doch: Der Editor richtet sich momentan nur an die Browser, die auch die W3C contentEditable specification erfüllen. Das sind nach aktuellem Stand der Firefox ab Version 4, Apples Safari ab Version 5 und Googles Chrome 10 oder neuer.

Ob sich der HTML5 Editor Mercury trotz momentaner Ausgrenzung des immer noch stark vertretenen Internet Explorer durchsetzt, bleibt allerdings abzuwarten.
Ein erste Version des neuen Editors kann auf der Herstellerseite bereits kostenlos heruntergeladen werden.

Über den Autor: Christoph Herberholz
studiert "Interaktive Medien" an der FH Augsburg und absolviert derzeit sein Praxissemester bei der Web- und Grafikdesign Agentur Team 23.
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