Audio-Codecs für Echtzeit-Kommunikation im Browser festgelegt

von Andreas Hackl | 0 | 957 Aufrufe

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Auf dem letzten Treffen der Arbeitsgruppe RTCWeb der IETF (Internet Engineerung Task Force) im kanadischen Vancouver einigte man sich auf zwei Audio-Codecs, die für die Echtzeit-Kommunikation basierend auf HTML5 genutzt werden sollen.

Zum einen ist dies der Codec Opus, zum anderen G.711. Opus galt dabei schon länger als klarer Favorit, da er sich für viele Einsatzbereiche eignet, wie z. B. Musik oder Sprache, so Bernard Aboba, Chef des IAB (Internet Architecture Board) gegenüber heise online, während andere Codecs sich darin oft beschränkt zeigen.

Die drei primären Auswahlkriterien waren im Übrigen Qualtität, Flexibilität und Lizenzierung. Vor allem letzteres sorgte bei vielen Kandidaten für ein Aus, da man sich schon früh einig war, dass aufgrund des unüberschaubaren Nutzungspotenzials sich eine Bezahlung von Lizenzierungsgebühren ersparen will.

Auch wenn G.711 in puncto Qualität und Flexibilität als "schlecht" bezeichnet wurde, so schien der triviale Implementierungsaufwand zu überwiegen, so dass man neben einem anspruchsvollen Codec auch einen simplen für einfache Zwecke nutzen kann.

Über den Autor: Andreas Hackl
Hat Internetbasierte Systeme an der FH Trier studiert und sieht sich völlig selbstverständlich als Netzbürger.
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