Einführung in den "Verflüssigen-Filter"

von Benutzer gelöscht | 1 | 35602 Aufrufe

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Für alle Fans von wohlgeformten Kurven oder einfach für Leute, die ein zu klein bzw. groß geratenes Körperteil retuschieren wollen, erkläre ich in diesem Tutorial die Methode über den Verflüssigen-Filter. In meinen Augen eine sehr saubere und vor allem schnelle Methode, um den gewünschten Effekt zu erzielen.

Das von mir verwendete Stockfoto ist ein Teilausschnitt von einem Wallpaper zum Film The Girl Next Door. Zu finden ist das ganze hier.

Plastische Chirurgie mit dem Verflüssigen-Filter

Sobald das zu bearbeitende Bild in Photoshop geladen wurde, rate ich dazu die unberührte Ursprungsebene zu duplizieren um später mit einem einzigen Mausklick das Original mit der Nachbearbeitung vergleichen zu können. Ich habe mich für folgendes Bild entschieden:

Bild zu Einführung in den "Verflüssigen-Filter"
Ursprungsbild

Nachdem ihr die Ebene also dupliziert habt, wendet ihr den Filter "Verflüssigen" auf die kopierte Ebene an. Anders als bei den meisten Filtern in Photoshop wird sich nun ein neues Fenster öffnen, das mehr als ein paar Einstellungen vom Benutzer verlangt und manuelle Bearbeitung erfordert.

Meine Werzeugeinstellungen:
(Aufblasen-Werkzeug)

Pinselgröße: 80
Pinseldichte: 0
Pinseldruck: 100
Pinselgeschwindigkeit: 40

Man sollte mit den Einstellungen nach Belieben und Größe des Objekts spielen. Ein Ferrari fährt schließlich auch nicht auf 13"-Reifen.

Bild zu Einführung in den "Verflüssigen-Filter"
Filter -> Verflüssigen...

Jetzt kommt der schwierigste (aber mit ein wenig Übung nicht schwere) Teil des Tutorials. Auf der linken Seite lassen sich die verschiedenen Werkezeuge des Verflüssigen-Filters auswählen. Ich für meinen Teil werde eine Brustvergrößerung vornehmen und wähle daher das Werkzeug mit dem passenden Namen Aufblasen-Werkzeug. Meine Werkzeugeinstellungen könnt ihr bei Bedarf aus dem grauen Kasten übernehmen.

Anmerkung: Die gegenteilige Wirkung des Aufblasen-Werzeugs erzielt das Zusammenziehen-Werzeug. Damit lassen sich dann z.B. Brustverkleinerungen vornehmen oder dicke Knollennasen normalisieren. ;o)

Bild zu Einführung in den "Verflüssigen-Filter"
Links: Werkeug Aufblasen, Mitte: Anwendungsbereich, Rechts: Werzeugeinstellungen

Am besten bearbeitet man das Bild nur mit einzelnen Klicks, denn bei gedrückter Maustaste hat man schnell zu viel des Guten. Sollte trotzdem mal ein Handgriff daneben liegen, wird er schnell mit STRG+ALT+Entf rückgängig gemacht. Ich denke schon nach kurzer Zeit sollte man den Dreh mit diesem Werkzeug einigermaßen raus haben. Sobald man mit dem Ergebnis zufrieden ist, bestätigt man mit OK und vergleicht seine Arbeit nochmal mit dem Original (die Ebene darunter).

Mein Endergebnis sieht so aus:

Bild zu Einführung in den "Verflüssigen-Filter"
Vorher/Nachher Vergleich

Das ganze funktioniert selbstverständlich auch aus anderen Perspektiven.

Ich hoffe ich konnte helfen.

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