Übersicht - Klassische Typographiefehler, Version 5

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Falsche Nutzung von Schriften

Ungeeignete Schriften

Wer Schriften für den Druck auswählt, sollte dies mit bedacht machen. Weltweit gibt es mehr als 100 000 verschiedene Schriften, doch nur ein sehr kleiner Teil davon lässt sich wirklich effizient im Printbereich nutzen. Eine brauchbare Schrift für den Druck sollte in erster Linie eine gute Leserlichkeit besitzen. Dies beinhaltet, dass Zahlen und Buchstaben wie "5" und "S" oder "1" und "l" sich stark genug unterscheiden sollten.

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Schaut man sich das Bild der beiden Absätzen oberhalb an, wird schnell klar das Leserlichkeit anders aussieht. Stellen Sie sich vor Sie müssten eine Seite Fließtext lesen, die solch einer Schriftart gesetzt wäre. Dies würde nicht nur unwahrscheinlich lange dauern, sondern würde wohl auch dafür sorgen, dass Sie die zweite Seite wohl nicht mehr aufschlagen würden.

Zu viele verschiedene Schriften

Besonders bei unprofessionell gestalteten Drucksachen, kommt dieser klassische Designfehler immer wieder zu Tage. Auf ein und demselben Printprodukt werden mehrere, unterschiedliche Schriften verwendet. Óft passen diese Schriftarten dann nicht einmal zusammen oder kommen sogar noch in unterschiedlichen Farben daher.

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Unterschiedliche Schriften und Farben

Generell sollten Sie nie mehr als drei Unterschiedliche Schriftarten in einem Projekt verwenden. Überlegen Sie sich Schriftvorlagen, welche Sie in einem Dokument immer wieder

Zu ähnliche Schriften

Sollten Sie in einem Dokument mehrere Schriftarten einsetzen, so achten Sie darauf das sich die Schriftenarten untereinander stark genug unterscheiden. Eine gute Unterscheidbarkeit, beispielsweise zwischen Überschrift und Fließtext, sollte immer gewährleistet sein.

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Die Linke Spalte verwendet zwei Serifen-Schriften, die untereinander wenig Unterscheidungskraft besitzen. Der Kontrast in der rechten Spalte zwischen Überschrift und Inhalte ist dagegen deutlich besser. Hier wurde eine Serifen-Schrift, sowie eine serifenlose-Schriftart verwenden.

Schusterjungen und Hurenkinder - Schriftsatz

Diese beiden typografischen Bezeichnungen sind Bezeichnungen für Fehler beim Setzen von Fließtext. Als einen Schusterjungen bezeichnet man dabei ein Absatz direkt nach der ersten Zeile auf eine neue Seite umgebrochen wird. Eine Hurenkind ist das Gegenstück und bezeichnet die letzte Zeile eines Absatzes auf die neue Seite rutscht. Bei

Wie Sie solche Satzfehler vermeiden, sowie weitere Informationen zu diesem Thema, erhalten Sie in unser Artikel "Schusterjungen und Hurenkinder".

Zeilenabstand - Schriftsatz

Für eine gute Leserbarkeit ist ein gut gewählter Zeilenabstand entscheidend. Zusammengequetscht Zeilen laden nicht gerade zum Lesen ein und gestaltet ein ruhiges Lesen wesentlich schwieriger.

Zu wenig Freiraum

Design brauch Platz zum Atmen. Quetschen Sie Textblöcke, Bilder und Fotos nicht dicht auf dicht auf einer Seite zusammen. Schaffen Sie genügend Plätz zwischen Ihren Elementen. Dies führt nicht nur zu einer besseren Struktur und Lesbarkeit, sondern sorgt zusätzlich für eine edles Erscheinen.

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Hier wird sehr deutlich, dass weniger oft mehr ist. Schaffen Sie Ihren Elementen Platz. Halten Sie es einfach und übersichtlich. Apple hat das bereits seit einigen Jahren gemerkt und gestaltet inzwischen sämtliche Produkte nach diesem System.

Unterstreichungen

Unsauber platzierte Überschriften

Zusammengehörig schaffen

Unschöner Blocksatz

"Weiße Schneisen"