Accepted By Nature

von Benutzer gelöscht | 0 | 12523 Aufrufe

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Accepted By Nature ist eine Reihe an inkommerziellen Werbebildern, welche ich vor kurzem für mich selbst gestaltet habe - im Sinne kreativer Verwirklichung. Ich möchte in wenigen Schritten effizient erklären, wie man eine solche Werbung gestalten könnte.

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Urheberrecht liegt bei Felix Berner
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(noch nicht 100% fertig ;D) - Urheberrecht liegt bei Felix Berner

Man muss wissen, was man vermitteln möchte. Und man sollte sich ein Bild im Kopf zurecht legen. Denn ohne Fantasie kann man rein gar nichts gestalten. Ich hatte vor Augen was ich erschaffen wollte und suchte dem entsprechend schöne Natur aufnahmen. Ich würde niemals ein Auto in einen fertigen Hintergrund klatschen. Ich wollte eine Welt erschaffen und ein Auto vermarkten. Feinstaub und Verschmutzung dahin geweht. Ein Auto, akzeptiert von der Natur. Ein Teil der Natur.

„Accepted By Nature“

© 2008 By Felix Berner

Für meine Tutorial wählte ich mein erstes Bild.

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Ich suchte und suchte bis ich folgende Bilder fand:

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Nun schnitt ich einzelne Elemente aus und entfernte sie von ihrem Hintergrund - wahlweise mit folgenden Werkzeugen:

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Schritt für Schritt setzte ich diese Elemente zusammen und erschuf somit den Hintergrund meines Bildes. Ich spiegelte schlichtweg dieses Bild und streckte es optisch via Stempelwerkzeug.

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Es gibt 100 Möglichkeiten so ein Bild zu strecken. Sei es durch Spieglung, Teile anderer Fotos, verzerren etc. Ich bin ein ungeduldiger Mensch - daher spiegelte ich das Bild aneinander und stempelte mehr als grob den Sand diagonal runter. Es musste nicht schön aussehen, da auf diesen Bereich des Bildes große andere Objekte im Verlauf meiner Arbeit platziert werden.

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Dies muss nicht 100% fein säuberlich geschehen, wenn man sich vor Augen hält, dass nicht alle Bereiche zu sehen sind. Wenn man das Endergebnis ungefähr im Kopf hat, kann man sich die Arbeit meistens sparen. Da arbeitet aber jeder anders und durchaus gewissenhafter als ich. Für mich zählt immer das Ergebnis.

Nun fehlte natürlich das umworbene Produkt. In unserem Fall das Auto. Einige stellen wirken unsauber gelöscht, doch erscheint es am Ende so, als würden diese Teile im nassen Sand versinken. Auch hier, das Ergebnis zählt.

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Das Auto entfernte ich vom Hintergrund via Zauberstab, Lasso und Radiergummi. Simpel und mit schnellen Handgriffen routiniert erledigt. Dennoch verweise ich an dieser Stelle an dieses Tutorial: Freistellen mit dem Extrahieren-Filter und Einführung - Lassowerkzeuge Bilder freistellen

Nun ein Zwischenschritt.

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An einigen Stellen wirkt das Bild oberflächlich vielleicht ein bisschen unbeholfen gelöscht - ABER dem ist nicht so. Ich könnte natürlich jedes Drecksfleckchen entfernen, doch wieso, wenn man nicht eines davon am Ende sieht. Die Wolkenfragmente sind schlichtweg Teile aus Wolkenfotos welche ich negativ bzw. umgekehrt auf den Hintergrund multiplizierte.

Pfad: [Ebene] » [Eigenschaften] » [Nagativ/Umgekehrt multiplizieren]

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Nun fehlte unser animalischer Protagonist. Ein Seehund war neben eines Wales in der engeren Auswahl.

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Den Seehund befreite ich von dem störenden Hintergrund und platzierte ihn in die aufspritzende Welle hinein. Es sollte nicht so aussehen, als würde er aus dem Meer hochspringen, sondern die Welle sollte sich schlichtweg an dem Fels teilen, auf dem der Seehund im Einklang mit dem Auto ruht.

Dann spielte ich noch ein wenig an den Farben rum. Ich veränderte die Farbbalance in Richtung Blau:

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und danach beseitigte ich einzelne Überbelichtungen mit einer sanften Gradiationskurve.

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Generell muss man bei solchen Bildern auf die Licht- und Objektreflektionen achten. Daher legte ich ein Wolkenfoto mit weichem Licht auf die Scheiben des Autos.

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Das Auto hatte zudem einige diffuse Lichtpunkte, welche einfach unrealistisch aussahen, diese wedelte ich ab, verdunkelte sie oder stempelte sie einfach weg. Diese Punkte fallen aber erst am Ende auf. Es muss mit der Natur im realistischen Verhältnis stehen. Bei meinem Bild spiegelte auch der nasse Sand unter dem Auto. Alle diese Punkte sind generell zu beachten.

Fertig

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Mit freundlichen Grüßen,

Felix Berner

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