Internet Explorer 10 und Responsive Design - was ist zu beachten

von Andreas Hackl | 1 | 1973 Aufrufe

Anzeige Hier werben

In Kürze veröffentlicht Microsoft das Betriebssystem Windows 8 und aktualisiert dabei auch den Internet Explorer. Scott Gilbertson von Webmonkey.com hat ihn sich näher angesehen und mit aktuellen Browsern verglichen.

Das Resümee ist zunächst positiv. Viele HTML5-Funktionen wie Web Sockets, die Drag and Drop-API oder die File-API werden unterstützt werden. Auch in puncto CSS3 beherrsche der IE10 aktuelle Entwicklungen wie Animationen, Transitionen und Transformationen.
Gilbertson beschreibt aber auch Besonderheiten, auf die Webentwickler achten sollten. So unterstützt der Internet Explorer 10 das "CSS Flexible Box"-Layout, womit Box-Größen sich dynamisch anpassen ohne eine Höhenangabe machen zu müssen. Der Internet Explorer 10 scheint hierbei den W3C-Entwurf vom März diesen Jahres zu unterstützen, der allerdings mittlerweile revidiert wurde.
Ein anderer Punkt, den Gilbertson anspricht, bezieht sich auf den Metro-Modus von Windows 8. In diesem Modus ist es möglich, Anwendungsfenster nebeneinander "anzupinnen" - auch einen Browser. Ist die Breite des Fensters kleiner als 400 Pixel, ignoriert der IE10 die @viewport-Angabe und skaliert die dargestellte Webseite. Mit dem device-width-Attribut in Zusammenhang mit @-ms-viewport gebe es jedoch einen Workaround, wie Webentwickler Tim Kedlec in seinem Blog hinweist.

Über den Autor: Andreas Hackl
Hat Internetbasierte Systeme an der FH Trier studiert und sieht sich völlig selbstverständlich als Netzbürger.
Profilseite betrachten