Berufsunfähigkeitsversicherung - BUV - Versicherungen für Selbstständige, Freiberufler und Existenzgründer, Version 10

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Berufsunfähigkeitsversicherung für Selbstständige

Da die meisten Selbstständigen und Freiberufler nicht in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen, fällt bei ihnen auch der Anspruch auf eine Erwerbsminderungsrente weg. Deshalb gilt für sie die Berufsunfähigkeitsversicherung zu den wichtigsten im Bereich Risikoabsicherung. Im Bedarfsfall bewahrt sie den Betroffenen somit vor Einkommensverlust und dem damit einhergehenden finanziellen Ruin.

Leistungen der Berufsunfähigkeitsversicherung

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Die Berufsunfähigkeitsversicherung gilt vor allem für Selbstständige zu den wichtigsten Versicherungen.

Eine gute Berufsunfähigkeitsversicherung erkennen Sie vor allem daran, dass sie zahlt, wenn Sie voraussichtlich 6 Monate lang zu 50 Prozent berufsunfähig sein werden. Falls der Vertrag ein Recht auf „abstrakte Verweisung“ vorsieht, darf der Versicherer im Ernstfall prüfen, ob Sie trotz Ihrer gesundheitlichen Einschränkungen noch eine andere, Ihrer Ausbildung und Fähigkeiten sowie Ihrer bisherigen Lebensstellung entsprechende Tätigkeit ausüben könnten. Hier müssen Sie aufpassen. Außerdem ist es natürlich wichtig, das die Höhe der Zahlungen ausreichend ist und der Vertrag der Berufsunfähigkeitsversicherung frühestens zum Beginn der Altersrente ausläuft.

Ist die BUV sinnvoll?

Ob geistige oder körperliche Arbeit - das Risiko der Berufsunfähigkeit gilt für alle Berufe. Da die staatliche Unterstützung im Falle einer Berufsunfähigkeit sehr gering ist, kann man sagen, dass der Abschluss einer solchen Versicherung wirklich sinnvoll ist, um dem Ausfall des Einkommens entgegen zu wirken.

Wichtig für Freiberufler und Selbstständige: Anspruch auf staatliche Unterstützung hat man nur, wenn man weiterhin in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlt. Das ist bei den meisten Selbstständigen und Freiberuflern allerdings nicht der Fall. Deshalb ist für sie eine Berufsunfähigkeitsversicherung unverzichtbar.

Allerdings sollten Selbstständige auf die Umorganisationsklausel achten. Denn üblicherweise müssen Selbstständige und freiberuflich Tätige bei einem Leistungsantrag beweisen, dass ihre Tätigkeit auch nach einer zumutbaren Umorganisation der Arbeitsabläufe innerhalb des Betriebes nicht weiter möglich ist. Einige Versicherer verzichten jedoch bei Betrieben mit weniger als 5 Mitarbeitern oder bei Akademikern mit mindestens 90% kaufmännischer bzw. organisatorischer Tätigkeit auf diese Prüfung der Umorganisation.

Das Risiko der Berufsunfähigkeit geht nicht nur aus körperlichen arbeiten hervor, sondern auch aus geistigen wie zum Beispiel Depressionen die immer häufiger durch zu großen Stress und Druck ausgelöst werden.

Kosten der BUV

Die Höhe der Versicherungsbeiträge hängt von mehreren Faktoren ab. Neben der gewünschten Rentenhöhe und dem Beruf, spielt auch das Alter und die Gesundheit eine wichtige Rolle. Deshalb sollte man sich möglichst früh mit dem Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung auseinander setzen. Die verschiedenen Faktoren werden allerdings auch von den verschiedenen Versicherungsgesellschaften anders bewertet. Hier können also unterschiedlich hohe Beiträge bei gleichem Leistungsumfang fällig werden.

Deswegen ist es wirklich sinnvoll immer mehrere Angebote einzuholen. Dabei helfen einem verschiedene Vergleichsrechner, wie zum Beispiel von: