Google bestraft sich selbst

von Marc Rochow | 0 | 1674 Aufrufe

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Googles Webspam Team hat die Webseite des eigenen Browsers mit einer Strafe belegt. Grund hierfür sind gekaufte Links in Blogs. Google Chrome ist daher nicht mehr auf der ersten Seite der Google Suche zu finden.

Das Webspam Team von Google ist verantwortlich für die Überwachung des Rankings von Webseiten. Die Rückstufung wurde vorgenommen, da eine Chrome-Werbekampagne gegen Googles eigene Richtlinien verstieß.

Matt Cutts, der Webspam-Team Leiter, schrieb auf Google Plus einen Eintrag in dem er erläuterte, dass die Chrome-Seite nun für 60 Tage niedriger eingestuft werde. Ebenso wird der PageRank herabgesetzt. Nach ablaufen dieser Frist kann das Chrome Team eine Anfrage stellen, mit dokumentierte Nachweise über Behebung des Fehlers, um die Seite noch einmal zu prüfen.

Essence Digital, das von Google beauftragte Unternehmen für die geplante Anzeigenkampagne, hatte im Rahmen der Kampagne Videos in gekauften Blogartikeln einbetten lassen, um Aufmerksamkeit für Google Chrome zu erzeugen. In mindestens einem dieser Einträge sei entgegen der Regeln von Google ein Link direkt zu Google Chrome ohne das Attribut rel=nofollow gesetzt worden.

Wer derzeit in Google nach "Google Chrome" sucht, findet die Homepage des Browsers nicht. Vor der Strafe stand sie auf Platz 1.

Über den Autor: Marc Rochow
Webentwickler bei Team23, Djangonaut und Open-Source-Fan. Mehr Infos: www.gironimo.org
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