Google rät zur Gelassenheit bei Warn-E-Mails

von Andreas Hackl | 0 | 2075 Aufrufe

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Widersprach eine Webseite in der Vergangenheit den Google-Webmaster-Richtlinien, so wurde die entsprechende Seite von Googles Webmaster-Tools angeschrieben, wenn Maßnahmen zur Strafe eingeleitet wurden. Eine Änderung sorgt nun aber dafür, dass man auch bei alleinigem Misstrauen von Google gewarnt wird. Dies hat vergangenen Freitag zu einer Warn-Welle geführt, die mehrere Webmaster verunsicherte.

"Keine Panik" rät aber Matt Cutts. Er ist der Leiter von Googles Anti-Spam-Abteilung und gab Auskunft über die Angelegenheit. Zunächst sei das Ziel der Änderung mehr Transparenz. Und die Warnungen wurde an jene gesendet, von denen das System ausging man versuche durch Spam-Praktiken Google zu täuschen. Dazu reiche es beispielsweise, wenn eine gehackte Webseite mit einem Link auf die eigene Webseite zeige. In diesem Fall solle man sich aber keine Sorgen machen. Ihm sei bewusst, dass es auch Unschuldige treffen kann.

Generell gebe es aber immer die Chance einen Wiederaufnahmeantrag zu stellen, wenn die eigene Webseite den Webmaster-Richtlinien entspricht.

Aufgrund des zahlreichen Feedbacks hat Cutts mittlerweile auch Verbesserungen vornehmen lassen, um die Situation Webmastern genauer zu erläutern.

Über den Autor: Andreas Hackl
Hat Internetbasierte Systeme an der FH Trier studiert und sieht sich völlig selbstverständlich als Netzbürger.
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