Apple zwingt Nutzer zur manuellen Installation von Java-Browser-Plug-ins

von Andreas Hackl | 0 | 1338 Aufrufe

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In den vergangenen Wochen stand die Software-Umgebung Java immer wieder auf dem Radar von Sicherheitsexperten aufgrund schwerwiegender Sicherheitslücken. Obwohl viele dieser Lücken durch vergangene Patches seitens des Entwicklers Oracle geschlossen wurden, hat sich Apple nun zu einem drastischen Schritt entschlossen und das Java-Plug-in von den Browsern für sein Betriebssystem Mac OS X entfernt, wie eine offizielle Mitteilung darlegt.

Mit der Aktualisierung von OS X 10.7 auf 10.8, erfolgt fortan ein Hinweis, falls ein Browser ein Java-Applet öffnen möchte, dass das benötigte Plug-in manuell heruntergeladen und installiert werden muss. Des Weiteren wurden der Menüpunkt "Java-Einstellungen" entfernt mit dem Nutzer Einstellungen von Java-Applets vornehmen konnten.

Nicht allzu schwerwiegend betroffen sind Benutzer der Betriebssystemversion 10.6. Dort wird das Plug-in lediglich deaktiviert und nicht entfernt. Und dies auch nur falls es seit längerer Zeit nicht benutzt wurde. Über einen Knopfdruck kann es wieder aktiviert werden.

Über den Autor: Andreas Hackl
Hat Internetbasierte Systeme an der FH Trier studiert und sieht sich völlig selbstverständlich als Netzbürger.
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