Neues IT-Sicherheitsgesetz soll Webseitenbetreiber in die Pflicht nehmen

von Andreas Hackl | 0 | 1785 Aufrufe

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Die IT-Beauftragte der deutschen Bundesregierung, Cornelia Rogall-Grothe, hat einen Entwurf für ein neues IT-Sicherheitsgesetz präsentiert nachdem bereits im vergangenen Sommer Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich Veränderungen bzgl. der IT-Sicherheit ankündigte.

Demnach sollen, wie heise.de meldet, auch private Webseitenbetreiber stärker in die Pflicht genommen werden, indem sie Maßnahmen ergreifen müssen, die dem Schutz vor unerlaubten Zugriffen dienen. Auch Internetprovider sollen verpflichtet werden ihren Kunden Informationen zu Viren und Trojanern zur Verfügung zu stellen als auch Mittel anzubieten, die der Beseitigung dieser dienen.

Das Bundesamt für Schutz in der Informationstechnologie (BSI) erhält im Zuge der neuen Strategie weitere Aufgaben. Zum einen soll dieses Soft- und Hardware prüfen, die der IT-Sicherheit dienlich sein könnten und die Ergebnisse dieser Tests veröffentlichten, zum anderen soll jährlich ein Bericht erstellt und präsentiert werden, der den aktuellen Stand der IT-Sicherheit darlegt und die Bevölkerung für das Thema sensibilisieren soll.

Über den Autor: Andreas Hackl
Hat Internetbasierte Systeme an der FH Trier studiert und sieht sich völlig selbstverständlich als Netzbürger.
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