Der "Internet-Ausweis": OpenID

von meggs | 0 | 1500 Aufrufe

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Das Problem kennt fast jeder: Man hat im Laufe der Zeit unzählige Passwörter und Benutzernamen erstellt um sich da und dort zu registrieren. Die Folge ist Chaos und Unübersichtlichkeit. Dem soll jetzt Abhilfe geschaffen werden. Google, Yahoo, Microsoft, VeriSign und viele weitere wollen mit OpenID einen universellen Ausweis schaffen, mit dem man sich lediglich mit einem Benutzernamen und einem Passwort überall einloggen kann.

Brad Fitzpatrick, dem Begründer der OpenID über selbige: "Das hier sollte keinem gehören. Niemand will damit Geld verdienen."

Im kleinen Stil betreibt Yahoo schon seit Langem die Yahoo ID. Auch Microsoft versuchte davor schon einmal mit Passport (heute Windows Live ID) einen Login-Standard zu setzen. Dieser Versuch war jedoch fehlgeschlagen, da viele User skeptisch dem schlechten Ruf von Microsoft gegenüberstanden. Mit OpenID soll dies nun anders werden: Die OpenID-Foundation bemüht sich um das Vereinfachen der Handhabung von Registrierungsdaten, und zwar opensourced. Stafverfolger und Datenschützer warnen jedoch davor. Unter anderem deshalb, weil es dadurch für Phishing-Angriffe einfacher ist, alle Benutzerdaten auszuspähen und somit über sämtliche Accounts zu verfügen.

Über den Autor: meggs
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