Googles Zutaten für einen guten Webkatalog

von Moritz Kern | 0 | 1518 Aufrufe

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Google hat Tipps veröffentlicht wie ein Webkatalog aufgebaut sein sollte, damit er als hochwertig angesehen wird. Diese Informationen sind für alle gedacht, welche einen Webkatalog pflegen oder gerade dabei sind, ein Webverzeichnis zu erstellen. Laut Google bieten sehr viele Webverzeichnisse nur einen sehr geringen Qualitätsstandard und bieten den Usern keinen entsprechend guten Content an. Viele Webkataloge enthalten nicht genügend sinnvolle oder gar leere Einträge und Kategorien.
Idealerweise sollten User relevante Einträge vorfinden, die sie zu wertvollen Informationsquellen führen.

Laut Google ist für einen erfolgreichen Webkatalog folgendes wichtig:

klares Thema

Wählt ein klares Thema für euer Verzeichnis: Versucht, Informationen über ein bestimmtes Nischenthema anzubieten, welches euch und euren Usern am Herzen liegt - je allgemeiner ein Verzeichnis ist, umso schwieriger ist es, ein durchgehend hohes Qualitätsniveau zu halten.

gute, themenrelevante Struturierung

Erstellt eine gute Struktur mit themenrelevanten Kategorien, und sorgt dafür, dass diese auch relevante Einträge enthalten: Eure User werden sich darüber freuen, wenn sie auf einen Blick erfassen können, welche Themen ihr in dem Verzeichnis abdeckt, und sie dann auch tatsächlich die gesuchte Information in den entsprechenden Kategorien vorfinden.

Qualitätssicherung, relevante Einträge

Stellt die Qualität sicher, indem ihr organische und gut editierte Einträge und Beschreibungen anbietet: Nehmt euch die Zeit die Einträge, die Leute euch für den Webkatalog zuschicken, zu überprüfen - sorgt dafür, dass sie zum Thema passen und euren Usern nützen. Falls ihr alle Beiträge mit ungenügender oder ganz ohne redaktionelle Überprüfung akzeptiert, oder falls die URLs "spammy" sind, kann dies die Qualität des Verzeichnisses negativ beeinflussen. Stellt euch immer die Frage: Würde ich selbst zufrieden sein, falls ich diesen Eintrag in einem Webkatalog finde?

Mehrwert schaffen

Überlegt, wie ihr einen Mehrwert schaffen könnt: Ihr müsst nicht gezwungenermaßen dort aufhören, wo euer Webkatalog endet - vielleicht lohnt es sich darüber nachzudenken, wie ihr Usern zusätzliche Informationen über das spezielle Thema anbieten könnt, wie beispielsweise durch zusätzliche Beiträge oder einen Blog - eventuell möchtet ihr ihnen auch die Möglichkeit geben, in einem Forum zu diskutieren.

Auch zu den Themen Geld verdienen und Backlinkpflicht nimmt Google Stellung.
Dabei ist Googles Empfehlung die Priorität zunächst auf den Content und nicht auf kommerzielle Aspekte oder Links zu legen. Geld für einen Eintrag sollte nur verlangt werden, wenn die User dafür eine gewisse Qualität, zum Beispiel in Form von redaktionell gepflegten Links erhalten. Dagegen sind Webkataloge mit fertigen Skripten und fertigen Kategorien. Leere Kategorien oder solche mit Werbung stellen eine schlechte Erfahrung für die User dar.

Die Entscheidung ob ein Backlink gesetzt wird, oder nicht sollte laut Google den Usern überlassen werden.

Die Webseite / Der Webkatalog sollte nicht wahllos mittels automatischen Eintragungsservices in jeden beliebigen Webkatalog eingetragen werden. Auch wenn dies als eine einfache schnelle Möglichkeit erscheint ist es sinnvoller sich in weniger, aber dafür qualitativ hochwertigeren (siehe obige Kriterien) Webkatalogen einzutragen.

Falls für Webkatalogeinträge gezahlt wird und Google der Meinung ist, dass dies nach Linkkaufaktivitäten aussieht, kann Google dem gegebenenfalls entgegenwirken.

Desweiteren verweist Google auf die Richtlinien für Webmaster.