Intel demonstriert Stromübertragung ohne Kabel

von David On | 0 | 2481 Aufrufe

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Intel demonstrierte, zum Abschluss seines Entwicklungsforums IDF in San Francisco, wie sich Notebooks, Handys und andere mobile Geräte eines Tages wie von selbst und ohne Kabel aufladen lassen könnten. Der weltgrößte Chiphersteller hat dafür eine Technologie weiterentwickelt, mit der Strom drahtlos übertragen wird, sobald man ein Gerät in die Nähe der Stromquelle hält.

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IDF 2008 - WREL

Demonstration

Intel-Technologie-Chef Justin Rattner zeigte zur Demonstration eine Lampe mit 60-Watt-Glühbirne, die ohne jeden Kontakt zur Stromquelle zum Leuchten gebracht wurde. Ein mit dieser Technologie ausgestattetes Notebook könnte seinen Akku ohne Kabel aufladen, sobald es sich wenige Meter von der Energiequelle befindet.

Entwicklung

Die Komponenten wie Sendestation und Antenne seien nun deutlich kleiner geworden. Der Zukunftsplan wäre, wenn man unterwegs wäre und einem keine Steckdose zur Verfügung steht, immer Strom zur Verfügung zu haben. Bis zur endgültigen Marktreife dürfte es nach Angaben der Wissenschaftler allerdings noch mehr als fünf Jahre dauern.

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IDF 2008 - WREL

Technik

Intels Entwicklung (WREL, Wireless Resonant Energy Link) basiert auf gekoppelten elektrischen Resonatoren und funktioniert ähnlich wie das Phänomen, dass manche Sänger mit der eigenen Stimme ein Glas zerspringen lassen können. Die Energie wird dabei von einem Frequenz-Generator auf einen Empfänger, der eines Tages zum Beispiel in Notebooks integriert sein könnte, übertragen. Bei der Weiterentwicklung ist es den Intel-Forschern inzwischen gelungen, den Energieverlust bei der Übertragung auf nur noch 25 Prozent zu reduzieren. Bis zu 60 Watt können die Ingenieure bereits über ein Magnetfeld schicken.

Über den Autor: David On
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