Der Google-Browser als Datenspion

von David On | 0 | 1684 Aufrufe

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Vor einigen Tagen veröffentlichte Google die erste Beta seines Browsers Chrome.

Google wirbt mit einem verbessertem Surferlebnis sowie stabileres und sicheres browsen.

Um den Bedienkomfort zu steigern, greift Google einmal mehr auf seine umfangreichen Datenbanken zurück, wo Informationen über Surf- und Suchverhalten der Webuser gespeichert sind. Allerdings gibt sich das Online-Unternehmen damit nicht zufrieden, sondern sammelt weiter sensible Information - diesmal nicht über die Google-Homepage, sondern direkt über die Adresszeile des Browsers.

Jeder akzeptiert es "automatisch" der den Browser installiert

Welche Daten dabei an die Server gesendet werden, verraten die Datenschutzbestimmungen. Der erste Punkt erläutert sogleich, dass Google über alle aufgerufenen URLs in Kenntnis gesetzt wird. Dies sei notwendig, um Adressvorschläge zu machen und das Surfen zu verbessern. Ebenso werden aufgerufene, aber nicht vorhandene URLs an den Google-Server gesendet. Der Browserverlauf bleibt also nicht auf dem Benutzerrechner gespeichert, sondern wird direkt auch an das Online-Unternehmen gesendet. Das Surfprogramm selbst enthält darüber hinaus eine eindeutige Anwendernummer, die bei der Installation sowie bei der automatischen Update-Prüfung an Google übertragen wird. Cookies tragen zur kontinuierlichen Beobachtung ihren Teil bei.

"Den Browser-Krieg zu gewinnen, ist nicht Googles Absicht"

Ein IT-Experte erwähnte zum Thema Chrome-Browser etwas interessantes. Es sei nicht Googles Absicht den "Browser-Krieg" zu gewinnen, sondern die Verbesserung der Fähigkeiten aller Browserprogramme damit Google die Applikationen besser bedienen und eventuell sogar dahinter verschinden kann

Über den Autor: David On
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