Freelancer - Unterbezahlt und überwacht

von Martin Steiner | 0 | 2435 Aufrufe

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Freelancer aufgepasst. Inzwischen gibt es eine Reihe von Webangebote die oft böse Fallen für Freelancer darstellen. Die Portale locken mit unterbezahlten Aufträgen für Selbstständige, die Freelancer für Unternehmen durchführen sollen, die oft auf der anderen Seite der Erdkugel sitzen.

Ein sehr bekanntes Beispiel aus diesem Bereich ist sicherlich odesk.com, wo registrierte Freelancer durch ihre Arbeitgeber bei Auftragsdurchführungen dauerhaft über Webcam überwacht werden können. Dies können die Unternehmen dann unter anderem dazu nutzen die oft unterbezahlten Arbeitszeiten ihrer Freelancer zu überwachen. Hier stellt sich bereits die Frage, ob solche Verfahren nicht bereits einen Eingriff in die persönliche Freiheit des Arbeitnehmers darstellen, selbst wenn man entsprechenden Verträgen bei der Registrierung zugestimmt hat.

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Verwunderlich ist dann auch nicht mehr der Slogan mit dem das Jobportal nach Auftraggebern sucht. Frei übersetzt "Miete, Verwalte, und Bezahle Freelancer, als wären sie in Ihrem Büro."

Einen umfangreichen Artikel zu diesen neuen Jobportalen hat kürzlich auch die schweizerische Sonntagszeitung publiziert, die in Artikel "Wollt ihr das totale Netz" detailiert auf das Phänomen eingeht.

Das solche Jobportale dabei für die vielen fleißigen Ameisen die dort registriert sind das Wort "Freelancer" nutzen, kann man bereits als grotesk bezeichnen, wenn man bedenkt das die große Vorteile eines Freelancers doch sind seine Zeit und seine Arbeit frei einteilen zu können. Gerade diese beiden Vorteile werden durch solche Portale schlichtweg zerstört.

Über den Autor: Martin Steiner
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