Google will “First Click Free” auf 5 Zugriffe pro Tag beschränken

von Wolfgang Schneider | 0 | 1469 Aufrufe

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Google geht mit seinem “First Click Free”-Programm auf die Anbieter von Paid Content zu. Damit ermöglicht es Google den Teilnehmern den Service auf fünf Zugriffe pro Tag zu beschränken.

Die soll heißen, dass die Angebote von Verlagen, die sich an “First Click Free” beteiligen, auch dann von Google durchsucht werden, wenn sie hinter einer Paywall versteckt sind. Bedingung dafür ist allerdings, dass die gefundene Artikel dann auch kostenlos angesehen werden können. Der “erste Klick” auf die kostenpflichtige Seite soll dabei dann gratis sein.

Google begründet dieses Modell mit dem Vorwand, dass man kein “Cloaking” mehr erlauben wolle. Dabei dürfen dem Nutzer kein anderen Inhalte angezeigt werden als der Suchmaschine selbst. Dies würde in der Praxis bedeuten, dass man beliebig viele Inhalte einer kostenpflichtigen Seite kostenlos aufrufen könnte, wenn man sie über Google findet.

Diesem Schlupfloch soll nun mit der neuen Regelung ein Riegel vorgeschoben werden. Verlage sollen sich dabei entscheiden können, die “First Click Free”-Regelung so einzuschränken, dass nur noch fünf Aufrufe pro Tag kostenlos wären. Erst danach würde dem Nutzer dann die übliche Aufforderung angezeigt, sich zu registrieren oder ein Abo abzuschließen.

Über den Autor: Wolfgang Schneider
Online Marketeer & Projektmanager bei Team23 in Augsburg. Netzkind der ersten Stunde und Photoshopjunky. Seit über 10 Jahren im Bereich Design, Entwicklung & Online-Marketing tätig.
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