iPhone darf gehackt werden

von Benjamin Steiner-Marquez | 0 | 1339 Aufrufe

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Die Entscheidung fiel im Rahmen eines alle drei Jahre üblichen Revisionsprozesses des Digital Millennium Copyright Act auf Antrag der Electronic Frontier Foundation (EFF). Gleichzeitig befand die Behörde auch das Umgehen des Kopierschutzes von DVDs unter bestimmten Bedingungen für rechtmäßig.

Apple hatte vorab gegen legale iPhone-Jailbreaks protestiert. In einem Brief an das Copyright Office hieß es, Jailbreaks führten zu "Urheberrechtsverstößen, möglichem Schaden für das Gerät und Vertragsbruch". Der Apple-Support wisse "buchstäblich von Millionen Fällen, in denen entsperrte iPhones für Probleme sorgten". Mache man diesen Vorgang legal, werde es außerdem zu mehr Malware auf iPhones kommen.

Bislang übt Apple absolute Kontrolle darüber aus, welche Anwendungen in den Store aufgenommen und damit für iPhone-Besitzer verfügbar sind. Der Konzern begründet seine Haltung damit, dass er die Nutzer vor schadhafter Software oder Betrug schützen zu will. Verbraucherschützer sehen in dieser Praxis allerdings eine Wettbewerbsbehinderung und Gängelung der Kunden. Auch die Entwickler von Apps klagen, dass ihre Programme ohne nachvollziehbare Gründe abgelehnt würden und die Freischaltung lange dauere. Apple kassiert 30 Prozent des Preises einer kostenpflichtigen App.

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