Wird OpenOffice zu CloseOffice?

von Andrey Novosad | 0 | 5034 Aufrufe

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Oracle hat OpenOffice 3.3 und Oracle Cloud Office - die webbasierte Lösung davon veröffentlicht. Zwei Office Suites nicht ohne entscheidende Änderungen bzw. Neuerungen für die Nutzer. Die Kosten! Ein ursprünglich kostenfreies Produkt wird kommerziell.

Eigentlich war das zu erwarten - alleine die Gründung von Document Foundation durch mehrere Projektmitglieder zum Vorantreiben der freien Office Suite und der der Wechsel mehrerer an OpenOffice beteiligten Mitarbeiter zum LibreOffice Projekt wäre als Hinweis zu interpretieren. Auch Äußerungen darüber, dass vieles nicht Umgesetzt wird, da es den Vorstellungen oder Wünschen von Oracle nicht entspricht, war kein positives Zeichen.

Die Preise, wie man schon ahnen könnte, sind keine symbolische Zahlen - es startet mit 39 Euro. Auch die Lizenzen sind keine liberale Sache - die für die standarte Version erstreckt sich nur auf eine Sprachversion für ein unterstützendes Betriebssystem. Wer also das Betriebssystem wechselt, muss eine neue Lizenz kaufen, um damit auch OpenOffice nutzen zu können.

Nun gut - es passiert ja öfters, dass so große Firmen wie Oracle kleinere Unternehmen verschlucken. Die Beispiele, wo das nicht positiv ist, sind auch nicht so selten. In dem Fall bleibt es uns nichts anderes, als zuschauen, was daraus wird. Vielleicht wird das anderes.

Über den Autor: Andrey Novosad
Student der Fakultät Informatik an der HS Augsburg im 5. Fachsemester
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