Google Chrome blockiert gefährliche Downloads

von Marc Rochow | 0 | 2384 Aufrufe

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Künftig soll Googles Browser Chrome nicht nur beim Aufruf bösartiger Webseiten Alarm schlagen, sondern zusätzlich auch noch den Download infizierter EXE-Dateien unter Windows blockieren. Dem Anwender steht es jedoch frei, den Download fortzusetzen.

Beim Download wird eine zusätzliche Liste gefährlicher Download-Links abgefragt, die eine Erweiterung der Safe Browsing API darstellt. Google selbst sieht die URL nicht, da der Browser eine lokale Liste abfragt und nur in bestimmten Ausnahmefällen den Hash einer URL an einen Google Server zur Prüfung schickt.

Die Funktion steht bislang nur in der Entwickler-Version für Tests zur Verfügung. In der nächsten stabilen Version des Browsers soll die Funktion der breiten Öffentlichkeit zur Verfügung stehen.

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Benutzer werden beim Download über gefährliche Dateien gewarnt.

Googles umfassendes Sicherheitskonzept in Chrome macht es Angreifern durch seine Sandbox besonders schwer, aufgrund von Sicherheitslücken ein Windows-System zu infizieren. Neben Firefox blieb auch Chrome beim vergangenen Pwn2Own-Wettbewerb ungehackt. Der integrierte Flashplayer - normalerweise besonders anfällig für Angriffe - läuft ebenfalls in einer eigenen Sandbox. Zusätzlich bringt Chrome einen eigenen PDF-Reader mit, womit die Anwender auf das häufig angegriffene Adobe-Reader-Plugin verzichten können.

Über den Autor: Marc Rochow
Webentwickler bei Team23, Djangonaut und Open-Source-Fan. Mehr Infos: www.gironimo.org
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