Browserwettlauf: Statistiken teils uneinig

von Andreas Hackl | 0 | 1170 Aufrufe

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Deutschland ist immer noch eine Hochburg des Firefox-Webbrowsers, doch der "Feuerfuchs" verliert - auch nach Auswertungen des Statistiktool FlashCounter - an Boden. Immerhin noch 42,2% haben zum Stichtag 1. August den Firefox genutzt. Einen Monat vorher waren es noch 43%. Nutznießer des Verlusts war der Internet Explorer, der von 27,2% auf 28,2% zulegen konnte. Die anderen drei Großen zeigten sich stabil: Chrome blieb bei 10,9%, Safari 5,7% und Opera 2,2%. Statcounter bestätigt die Zahlen, sieht jedoch leichte Verluste beim IE anstatt bei Chrome, der etwas hinzugewonnen hat.

Weltweit betrachtet herrscht indes Uneinigkeit zwischen Statcounter und Net Application. Nach Ansicht von Statcounter konnte Chrome seine Führung zum Internet Explorer weiter ausbauen nachdem es diesen erst im Mai überholt hatte. 33,81% der Internetnutzer bauen auf Googles Browser, während Microsofts Schützling nur noch 32,04% nutzen. Punkte abgeben musste auch Firefox, mit dem 23,73% surfen. Mit 7,12% (Juni: 7%) konnte Safari ein kaum sichtbares Plus verzeichnen, Opera sinkt von 1,77% auf 1,72%.

Bei Net Application zeigt sich zumindest in den Top 3 ein ganz anderes Bild: Dort ist der Internet Explorer mit ganzen 53% immer noch sehr stark präsent und mit weitem Abstand folgen Firefox (20%) und Chrome (19%). Das Schlusslicht (der Großen) bilden aber auch hier Safari (5%) und Opera (2%).

Die Erklärung hinter den Differenzen hat zwei Gründe. Zum einen basiert Statcounter auf einer Datenbasis von 3 Mio. Seiten, Net Application nur auf 40.000. Zum anderen zählt Statcounter Seitenabrufe, der Mitbewerber lediglich Unique Visits.

Über den Autor: Andreas Hackl
Hat Internetbasierte Systeme an der FH Trier studiert und sieht sich völlig selbstverständlich als Netzbürger.
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