Geschwindigkeiten im Netz gestiegen

von Andreas Hackl | 0 | 879 Aufrufe

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Wie der Dienstleister Akamai vermeldet, sei die Geschwindigkeit des Internet im Vergleich zum vergangenen Quartal gestiegen. 13,5 Mbps hat man durchschnittlich am Knotenpunkt Dwnlink gemessen. Das seien 10% mehr als noch im 1. Quartal und ganze 25% im Vergleich zu letztem Jahr.

Der Grund hierfür sieht Akamai in der gestiegenen Anzahl der Breitbandverbindungen, die mit einer Mindest-Bandbreite von 10 Mbit/s definiert werden. In diesem Bereich erhöhte sich die Anzahl dieser Verbindungen in Dänemark, Finnland, Südkorea, der Schweiz und den USA um bis zu fast 50%.

Absolut betrachtet bleibt jedoch Asien an der Spitze. In Hongkong beträgt die Spitzengeschwindigkeit im Durchschnitt 49,3 Mbit/s. Auf Platz zwei und drei rangieren Südkorea und Japan. Erst dann folgt Europa mit Rumänien, Lettland und den Niederlanden. Deutschland befindet sich auf Rang 25 mit durchschnittlich 23,5 Mbit/s, was gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung von 28% entspricht.

Bezüglich den Haushaltsanschlüssen ist das Bild ähnlich. Südkorea führt mit 15,7 Mbit/s, darauf folgen Japan und Hongkong. Der schnellste europäische Staat sind die Niederlande mit 8,8 Mbit/s. Mit 5,8 Mbit/s schafft es Deutschland auf Platz 17.

Die Bundesrepublik schafft es jedoch im Bereich des mobilen Internets auf Platz 1. Durchschnittlich 6 Mbit/s wurden bei einem Anbieter gemessen.

Über den Autor: Andreas Hackl
Hat Internetbasierte Systeme an der FH Trier studiert und sieht sich völlig selbstverständlich als Netzbürger.
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