Opus als neuer Internetstandard verabschiedet

von Andreas Hackl | 0 | 953 Aufrufe

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Nachdem bereits vor gut einem Monat die Internet Engineering Task Force (IETF) den Audio-Codec Opus neben G.711 als zukünftige Standards im Rahmen des WebRTC-Projekts beschlossen hat (wir berichteten), wurde ersterer nun offiziell als Standard spezifiziert und als RFC 6716 veröffentlicht, die u. a. eine Beispielimplementierung beinhaltet.

Ein Vorteil von Opus ist die weite Anzahl an Verwendungsmöglichkeiten. VoIP ist ebenso möglich wie das speicherplatzsparende Archivieren von Musik. Darüber hinaus weist es gemäß Xiph.org in fast allen Bitraten eine bessere Qualität bei gleicher Datengröße als vergleichbare Codecs auf. Und zuguterletzt fallen keine Lizenzgebühren an und der Code ist durch Open Source einsehbar.

Über den Autor: Andreas Hackl
Hat Internetbasierte Systeme an der FH Trier studiert und sieht sich völlig selbstverständlich als Netzbürger.
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